Werbung + Kooperationen: 5 Fehler, die Blogger-Newbies unbedingt vermeiden sollten

Ich bin weit davon entfernt, eine Spezialistin in Sache „Bloggen“ zu sein! Aber ich weiß, wovon ich rede, wenn ich diesen Beitrag über die 5  Fehler schreibe, die man als Blogger-Neuling in Punkto Werbung & Kooperation häufig macht. Ich habe einige davon selbst begangen, teilweise mit sehr unangenehmen Folgen. Das Leben ist der beste Lehrmeister und aus Schaden wird man bekanntlich klug!

Es ist wichtig, dass man sich über Regeln und rechtliche Vorschriften informiert, bevor man überhaupt mit dem Bloggen anfängt. Diesen Artikel habe ich verfasst, um dir einige Denkanstöße zu geben und um dir unter Umständen eigene, unangenehme Erfahrungen zu ersparen.

Zunächst einige grundsätzliche Gedanken zum Thema:

Geld verdienen mit dem Blog.

Die meisten Blogger/innen gründen ihren Blog nicht, um damit Geld zu verdienen. Bloggen ist ein schönes Hobby und eine Möglichkeit zum Austausch mit Gleichgesinnten. Manchmal kommt es vor, dass ein neuer Blog einschlägt wie eine Bombe und sich als Goldesel erweist. Wenn das so ist, finde ich das wunderbar! Kommt aber leider eher selten vor.

Wenn du einen Blog betreibst, werden irgendwann Firmen oder Agenturen mit Werbe- und Kooperationsangeboten auf dich zukommen. Meist wird ein Geldbetrag oder ein kostenloses Produkt, welches getestet (d.h. beworben) werden soll, als Honorar angeboten. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Werbung ist ja nichts schlechtes. Ohne Werbung würden wir von der Existenz vieler toller Produkte nie erfahren. Gute Werbung ist informativ und hilft uns dabei, passende Produkte oder Dienstleistungen zu finden.

Aber: Wenn du einen journalistischen Beitrag bloggst, weil du deinen Lesern etwas mitteilen oder zeigen willst, ist das deine Angelegenheit. Wenn Du hingegen im Auftrag für eine Firma einen Beitrag verfassen sollst, dann ist das eine ganz andere Nummer.

In diesem Fall musst du gesetzliche Vorschriften beachten. Außerdem stellst du dich als Sprachrohr für eine Firma zur Verfügung. Diese Firma ist dein Auftraggeber, du bist der Auftragnehmer. Es handelt sich dabei um nichts anderes als um eine geschäftliche Transaktion. Du tauscht deine Zeit und deine kreativen Ideen gegen Geld oder Ware ein.

Ich persönlich gehe sehr gern Kooperationen ein, weil es mir Freude bereitet, anderen Menschen oder Firmen zu helfen, erfolgreich zu sein. Auch wenn mir dies, als Micro-Influenzerin, nur in sehr kleinem Rahmen möglich ist. Und natürlich vorausgesetzt, dass ich hinter der Firma oder dem Produkt stehe. Aber das heißt nicht, dass ich mich ausnutzen lasse. Ich bin der Meinung, dass es legitim und richtig ist, sich die Energie, die man in einen Werbebeitrag steckt, angemessen honorieren zu lassen.

Es ist nichts Verwerfliches dabei, Werbung zu machen oder Empfehlungen auszusprechen, sofern man aufrichtig dahinter steht.

Und damit kommen wir gleich zum

Fehler Nr. 1 – Du stehst nicht hinter dem Produkt oder der Firma.

Als Newbie freut man sich unheimlich, wenn eine E-Mail mit dem Betreff: „Kooperationsangebot“ eintrudelt. Schließlich ist es auch ein Zeichen dafür, dass man im Bloggeruniversum wahrgenommen wird.  Die Agentur XY bietet einem an, gegen ein kleines Honorar (meist liegt dieses im Bereich von EUR 50,– bis EUR 100,–) einen Werbebeitrag für die Firma Mustermaier zu veröffentlichen. Du hast zwar bisher noch nichts von dieser Firma gehört, und eigentlich würdest du dort auch nicht einkaufen oder bestellen. Aber 70,– oder 100,– EUR sind ja mal besser als nichts und außerdem brauchst du sowieso noch eine Idee für einen neuen Post. Also stimmst du zu, und schreibst den Beitrag.

Ich habe das in meiner Anfangszeit einmal gemacht, für einen Online-Versand, den ich total spießig und altbacken fand. Ich habe allein über eine Stunde gebraucht, um wenigstens ein Teil aus dem Angebot herauszufischen, das mir ganz gut gefallen hat. Bereits beim Verfassen des Beitrags habe ich mich mies gefühlt und Spaß hat das auch keinen gemacht.  Diesen Beitrag habe ich zwischenzeitlich wieder von meinem Blog gelöscht.

Mein Tipp: Nehme von Anfang  an nur Aufträge an, die dir Spaß machen und von Firmen, hinter denen oder deren Produkten du stehst. Das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit Ehrlichkeit dir und deinen Lesern gegenüber.

Fehler Nr. 2 – Dein Beitrag ist nicht eindeutig als Werbung gekennzeichnet.

Für deine Blogleser muss deutlich ersichtlich sein, ob es sich um einen redaktionellen Artikel oder um einen Werbebeitrag handelt. Letzteren musst Du durch die Wörter „Anzeige“oder „Werbung“, kennzeichnen. Falls nicht, machst du Schleichwerbung, und diese ist nach dem Gesetz für den unlauteren Wettbewerb (UWG) verboten. Der Hinweis, dass es sich um Werbung handelt, sollte gleich am Anfang stehen, noch vor dem ersten Satz. Ich empfehle Dir, wenn du deinen Blog auf deutsch schreibst, das deutsche Wort: WERBUNG. Der Hinweis „Kooperation“, „meine Empfehlung“, „Promotion“ oder sonstige Formulierungen, die um den heißen Brei herumreden, sind umstritten. Unter Umständen fängst du dir eine kostspielige Abmahnung oder ein Gerichtsverfahren ein.

Auch Produkttests, für welche du die Produkte von den Firmen kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen hast, sind Werbebeiträge. Diese musst du dementsprechend als „Werbung“ kennzeichnen. Ab und an bieten Agenturen ein Honorar für das Setzen eines Textlinks (Verweis auf eine externe Seite, z.B. einen Online-Shop) an. Auch hierbei handelt es sich um Werbung, die du als solche deklarieren musst. Es gibt Werbeagenturen, die verlangen, dass du den Beitrag nicht als Werbung kenntlich machst. Das ist unlauter und du wirst dadurch animiert, eine Straftat zu begehen (verbotene Schleichwerbung). Lass dich nicht auf solche Deals ein.

Mein Tipp: Benutze das Wort „Werbung“ mit Stolz und ohne Scham. Gute, ehrliche Werbung ist eine feine Sache und hat einen Mehrwert für deine Leser/innen.

Weiter Infos zu den rechtlichen Vorschriften über Blogwerbung findest Du hier.

Fehler Nr. 3 – Du lässt dir wahllos kostenlos Produkte schicken

Eigentlich ganz harmlos: Eine Agentur oder eine Firma bietet dir ein Produkt kostenlos zum Testen an. Am Anfang freut sich jeder Blogger über diese „Geschenke“. Die Sache hat aber einen Haken: Es wird erwartet, bzw. gehört zum guten Ton, dass du das Produkt dann auch auf deinem Blog vorstellst. Rechtlich bist du dazu natürlich nicht verpflichtet. Aber du wirst dich nicht gut fühlen, wenn du ein Produkt annimmst, und dann dafür keine Gegenleistung erbringst.

Mir ging es einmal so, als ich -mit meinem Einverständnis- ein Parfum zum Testen zugeschickt bekam. Ich liebe Düfte, also habe ich mich über das vermeintliche Präsent gefreut. Das Parfum kam dann auch einige Tage später bei mir an. Ich machte es gleich auf und was ich soll ich sagen? Er roch fürchterlich. Total süß und billig, ein Duft, denn ich niemals tragen würde. Jetzt hatte ich diesen geöffneten Flakon zuhause. Zurück schicken machte kein Sinn, denn was soll die Firma mit dem geöffneten Fläschchen anfangen? Auf meinem Blog darüber berichten? No way. Das, was ich über das  Parfum dachte, behielt ich lieber für mich. Es landete im Abfalleimer.

Mein Tipp: Überlege dir sehr gut, ob du ein Angebot für die kostenlose Zusendung eines Produkts annimmst. Sei wählerisch. Mal abgesehen von dem oben geschilderten Problem willst du dir ja nicht deine Wohnung zumüllen, mit Dingen, die du sowieso nicht brauchst.

Fehler Nr. 4 – Du setzt dich unter Zeitdruck

Du bekommst eine Kooperation angeboten, die dich anspricht und die du sehr gerne annehmen möchtest. Die Krux dabei ist, dass es eine Deadline gibt. Eigentlich weißt du, dass dieser Termin für dich sehr knapp ist, aber du sagst trotzdem zu. Die Konditionen und das Thema sind zu verlockend. Und dann sitzt du bis spät in die Nacht vor dem PC, um den Beitrag fertig zu bekommen.  Meist kommt dann dabei qualitativ nichts Gutes dabei raus. Im schlimmsten Fall verdirbst du es dir mit der Firma oder der Agentur.

Ich saß einmal mit einer heftigen Erkältung am Schreibtisch, um einen Werbebeitrag pünktlich fertig zu bekommen. In dem Moment habe ich mich mega über mich selbst geärgert, weil ich diesen zeitlich zu knapp angesetzten Auftrag überhaupt angenommen habe.

Mein Tipp: Schlage Kooperationen, die dich zeitlich unter Druck setzen, von vorne herein aus. Oder frage nach, ob eine Fristverlängerung möglich ist. Hast du den Auftrag bereits angenommen, und kommst zeitlich nicht rum, dann teile dies der Firma mit. Ist dann halt so. Schließlich bist du kein Werbeprofi in einer teuer bezahlten Agentur. Und den Termin überziehen ist immer noch besser, als einen schlechten Beitrag abzuliefern.

Fehler Nr. 5 – Du verkaufst dich unter Wert

Wie ich schon oben erwähnte, solltest du auf eine angemessene Bezahlung bestehen. Du wirst eine Menge Aufträge gegen Kleinsthonorare angeboten bekommen. Wenn Dich das Thema oder der Shop total begeistern, dann nimm den Auftrag an. Das Honorar ist dann nebensächlich. Tue es nicht des Geldes wegen. Bitte bedenke aber, dass du den anderen Bloggern damit keinen Gefallen tust, denn damit machst du die Preise kaputt. Wenn alle Mikro-Influenzer/innen sich weigern würden, für „einen Apfel und ein Ei“ Werbung zu machen, würde von den Firmen zwangsläufig mehr bezahlt werden. Also bestehe auf eine angemessene Bezahlung. Was du und deine Zeit dir Wert sind, bestimmst natürlich du allein.

Ich persönlich habe einen Drang zum Perfektionismus. Ich will eine gute Arbeit abliefern und strenge mich dafür auch mächtig an. So kann es sein, dass ich für einen Fashion-Werbebeitrag an die 8 Arbeitsstunden benötigte. Stylen, Fotos machen, Fotos bearbeiten (nix retuschieren, nur verkleinern und ausschneiden etc.), Texte verfassen, Fotos einfügen, Korrektur lesen… Da kommt schnell ein ganzer Arbeitstag zusammen. Ich habe einmal einen solchen Auftrag angenommen, und hierfür ein Honorar in Höhe von EUR 70,– erhalten. Das entsprach einem Stundenlohn von 8,75 EUR brutto, den ich noch versteuern muss. Also kaum der Rede Wert.

Mein Tipp: Überlege Dir gut, ob die angebotenen Konditionen für dich OK sind. Überschlage die benötigte Zeit und setze sie zum Honorar ins Verhältnis. Habe das Rückgrat, Aufträge abzulehen, wenn die Bezahlung unfair ist.

Und noch ein Tipp zum Thema Werbung:

Die Internet-Plattform Trusted Blogs gibt Micro-Influenzern die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an Werbekampagnen zu bewerben. Die Konditionen und was dafür von dir erwartet wird, sind genau beschrieben. So kannst du im Vorfeld entscheiden, ob du die Kooperation eingehen möchtest oder nicht. Das Registrieren auf Trusted Blogs ist kostenlos.

Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Bloggen. Ich freue mich sehr, wenn Du meinen Beitrag mit deinem Kommentar zum Thema bereicherst.

Herzliche Grüße

Birgit

Beitragsbild: Julien Christ/pixelio.de

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Ein Trip nach Berlin und meine neue Liebe zu flachen Schuhen!

WERBUNG (aber nicht nur…).  Letzte Woche war ich für ein paar Tage in Berlin. Du wirst es nicht glauben, aber ich war das erste Mal dort. Berlin ist ja nun wirklich nicht aus der Welt, aber bisher hatte mich ein Besuch in unserer Hauptstadt nie wirklich interessiert. Ich bin kein Fan von Großstädten, und schon gar nicht von deutschen. Sie sind mir einfach zu trist und eintönig. Mein Partner war aber der Meinung, dass ich diese Bildungslücke nun endlich einmal schließen müsste. Also führte uns unser City-Trip nach Berlin.

Berlin ist alles andere als trist und langweilig! Um die Hot Spots herum hatte ich das Gefühl, ich wäre in einem großen Freizeitpark unterwegs. Es hätte mich nicht gewundert, wenn eine Mickey Mouse-Parade um die Ecke gebogen wäre.

Irre ich mich, oder ist in Berlin alles ein bisschen schriller und bunter als in anderen Metropolen?

Aber auch schöne, ruhige Fleckchen haben wir entdeckt. Wir verbrachten einen gechillten Nachmittag in einer coolen Strandbar an der Spree, haben leckere Cocktails in einer stylischen Bar geschlürft und vom Fernsehturm aus zugesehen, wie die Sonne am Berliner Horizont untergeht.

Meinen Reisebericht „Als Touri in Berlin „ kannst du demnächst auf meinem Reiseblog myredtravelbag.de nachlesen.
Schau doch gelegentlich mal vorbei, ich würde mich sehr freuen!

Meine Lieblingsstrandbar „Pirates Berlin“ an der East Side Galerie mit Blick auf die Oberbaumbrücke.

Sehr beeindruckt hat mich der entspannte, gechillte Kleidungsstil der Berliner/-innen. Ich hatte erwartet, in einer Metropole wie Berlin ganz viele schicke, top-gestylte Leute zu sehen. Weit gefehlt! Die Mädels und Frauen kleiden sich unkompliziert, mit Jeans, T-Shirt und Sneakers, auch Abends beim Ausgehen. Meine schicken Blüschen und Kleider verbrachten die ganze Zeit im Koffer, und kamen noch nicht einmal beim Besuch der „The ONE Grand Show“ im Friedrichstadt-Palast zum Einsatz. Sogar hier waren fast alle casual gekleidet.

Berlin, die Hauptstadt der flachen Schuhe!

Ich habe in Berlin so gut wie keine Frau mit High Heels gesehen, mal abgesehen von einigen schick gekleideten Damen in einem Restaurant Nähe des Kürfürstendamms. Die anderen trugen Sneakers, Ballerinas oder flache Sandalen.

Ich gehe davon aus, dass es zum einen Ausdruck des entspannten Berliner Lifestyle ist, andererseits auch den weiten Verkehrswegen geschuldet ist. Die meisten Berliner/-innen nutzen öffentliche Verkehrsmittel, da die Parkplätze in der City teuer und rar sind. Sie können nicht, wie ich als „Landfrau“, mit dem Auto direkt vor der Bäckerei oder Reinigung halten, und schnell mal mit High Heels in den Laden hüpfen.

Meine Tochter, die erst kürzlich in Berlin war, hat sich beim Kofferpacken köstlich über mich amüsiert, als sie sah, dass ich -neben nur einem Paar Sneakers- vier Paar Pumps in den Koffer packte. „Die wirst du sowieso nicht anziehen“ meinte sie, und damit hatte sie völlig Recht! Laut Schrittzähler meiner Withings Activité -Uhr haben wir in 5 Tagen über 80.000 Schritte zurück gelegt! Mit Pumps unvorstellbar!

Ich frage mich nun wirklich, warum ich mir immer noch unbequeme Schuhe -Hauptsache schick- antue. Nach einem 10-Stunden-Arbeitstag in Pumps tun mir manchmal die Füße mega weh. Ich habe mir vorgenommen, das zu ändern und öfters mal bequeme, flache Schuhe zu tragen, auch im Job. Danke, liebe Berlinerinnen, für die Inspiration und den Gedanken-Anstupser!

Wie gerufen kam die Anfrage der Firma Gemini, die mir -leider erst nach meinem Berlin-Trip- einen Produkttest anbot. Die im Raum Stuttgart ansässige Firma Gemini stellt seit 1985 gesunde, bequeme und moderne Damen-, Herren- und Kinderschuhe unter dem Motto „Fashion meets Komfort“ her.

Als „Testobjekt“ erhielt ich eine Bio-Pantolette mit Zehensteg aus schwarzem Nappaleder mit kleinen, goldfarbenen Nieten, die ich nun seit ein paar Tagen mit Begeisterung trage. Eine Wohltat für meine Berlin-geschädigten Füße!

Sie sind super bequem und sehen dabei auch noch sehr schick aus. Ähnliche Modelle anderer Hersteller sind vorne breit wie ein Paddel. Da ich einen kleinen und noch dazu rechtschmalen Fuß habe, fehlt mir darin der Halt und ich watschele wie eine Ente.


Die Pantolette von Gemini hingegen ist schmal geschnitten und passt mir perfekt.  Ich finde, sie ist sogar citytauglich und ein super Kombipartner für meine MK Nieten-Tasche.

Von Gemini gibt es noch viele andere bequeme und schicke Modelle. Die Schuhe von Gemini sind im Fachhandel oder in Onlineshop erhältlich. Die obige Pantolette gibt es übrigens auch noch in weiß.

Wie ist das bei dir mit den Schuhen? Trägst du meistens flache, bequeme Schuhe oder stehst du eher auf High Heels?

Ich freue mich von dir via Kommentar zu hören und schicke dir liebe Grüße

♥ Birgit ♥

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Blogparade Winterwonderland & 7 Tipps gegen den Winterblues

Ela von den Ü 30-Bloggern hat zur Blogparade unter dem Motto`Winterwonderland´ aufgerufen. Mir gefiel die Idee, weil ich auch gerne auch mal über etwas anderes schreibe als über Mode und Beauty. Gerade, als ich Elas Aufruf dazu im Ü 30-Blogger-Forum gelesen hatte, schneite es bei uns, und die Natur um mich herum verwandelte sich nach und nach tatsächlich in ein Winterwonderland! Am nächsten Morgen schnappte ich Hund und Kamera und machte einen ausgiebigen Spaziergang durch die herrliche, schneebedeckte Winterlandschaft.

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Meine Wohnwelt – Willkommen bei mir Zuhause!

Heute lade ich dich ein, einen Blick in meine private Wohnwelt zu werfen! Die Idee, dass wir mal nicht über Mode & Beauty berichten, sondern über darüber, wie wir wohnen und leben, hatte Sunny von den Ü 30-Bloggern.

Ich wohne mit meiner Tochter und meinem Hund Chipsi in einem kleinen, ländlichen Vorort von Heidelberg, umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern. Mitten in der Stadt zu leben hat sicher auch seine Vorteile, aber ich liebe nun mal die Ruhe und die Natur um mich herum.  Für mich ist das wie jeden Tag Urlaub!

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Trendfarbe Greenery – der Frühling kann kommen!

Zugegeben, Mitte Januar ist es eigentlich noch etwas früh für Frühlingsgefühle! Die neue Trendfarbe GREENERY (übersetzt: Grünzeug) weckt aber genau diese in mir. Grün ist die Farbe der Hoffnung, der Vitalität und Lebensfreude, der Erneuerung, des Wachstums.  Im Frühjahr verdrängt das frische Grün der wiedererwachenden Natur das trübe Grau des Winters. Grün ist eine äußerst positive Farbe: etwas ist im grünen Bereich, die Ampeln stehen auf grün, grün steht für Naturschutz und Ökologie. Das Greenery die Trendfarbe 2017 wurde ist nicht sehr überraschend. „Greenery ist ein Symbol für unsere neu aufkeimende Hoffnung, unsere Sehnsucht nach Leben in einem schwierigen sozialen und politischen Umfeld“, erklärt Leatrice Eiseman, Geschäftsführerin des Pantone Color Institute. „Greenery symbolisiert unser wachsendes Verlangen nach Verjüngung, neuem Leben, Wiedervereinigung mit der Natur und engerem Miteinander.“

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Von guten Vorsätzen, schwarzen Rollen und cooler Sportkleidung

WERBUNG. Ich habe gerade einmal gegoogelt, welches die beliebtesten Neujahrs-Vorsätze der Deutschen sind. Ganz oben auf der Top-Ten-Liste stehen, wie schon seit Jahrzehnten, die Klassiker: Mit dem Rauchen aufhören, Abnehmen, mehr Sport treiben und eine gesunde Ernährung. Ebenso beliebt sind, sich mehr Zeit für die Familie zu nehmen, weniger Social Media und öfters handyfreie Zeiten einzulegen.

Was mich anbelangt habe ich die guten Vorsätze komplett abgeschafft. Wenn ich etwas in meinem Leben ändern möchte, warte ich damit nicht bis zum nächsten Neujahr.

Eine Sache muss ich jetzt aber unbedingt angehen: Seit einigen Monaten habe ich mein Workout im Fitness-Studio ziemlich schleifen lassen. Normalerweise mache ich ein- bis zweimal pro Woche Gerätetraining und zusätzlich einmal wöchentlich Pilates oder Bauch-Beine-Po.

Leider kann ich nicht behaupten, dass ich gerne Sport mache. Schon in der Schule habe ich den Sportunterricht gehaßt. Im Ranking der unbeliebten Fächer stand Sport bei mir gleich an zweiter Stelle, direkt hinter Mathe. Das Sporteln ist für mich ein ewiger Kampf gegen den inneren Schweinehund.

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So gelingt der Sprung in die Selbständigkeit Ü 40 – Gewinne das Buch zum Thema!

Was macht einen Menschen glücklich? Gesundheit steht an oberster Stelle, gefolgt von einer glücklichen Partnerschaft, Familie und Freunde. Ebenfalls weit oben in der Liste der Dinge steht der Beruf. (Quelle: Statista.com)

Die meisten Frauen aus meiner Generation haben für die Familie und die Karriere des Partners beruflich zurück gesteckt. Mittlerweile sind zwar 64 Prozent aller Frauen erwerbstätig, doch nur 34 Prozent arbeiten Vollzeit. Betrachtet man ausschließlich die Mütter, sind es sogar nur noch 16 Prozent, die einen Ganztagsjob haben. (Quelle: Eltern.de)

Sind die Kinder im Teenageralter oder gar schon aus dem Haus, kommt bei vielen Frauen der Wunsch nach einem Wiedereinstieg ins Berufsleben auf. Nach einer langen Familienpause ist es jedoch schwer, in den alten Beruf zurück zu kehren. Vieles hat sich im Laufe der Jahre verändert. Vielleicht sogar in eine Richtung, die einem persönlich gar nicht gefällt. Oftmals haben sich mittlerweile die Interessen geändert und der erlernte Beruf hat seinen Reiz verloren.

Mut zur Veränderung – Selbständigkeit ist eine Option!

Warum dann nicht mit 40 + noch einmal neu durchstarten? Es ist nie zu spät, um einen neuen Beruf zu erlernen. Einen, der den eigenen Interessen entspricht, Spaß macht und bei dem man seine Talente zur Entfaltung bringen kann.

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Slow Fashion – Klasse statt Masse!

Warum lieben Frauen Handtaschen? Handtaschen sind slow! Die Handtasche ist wie ein Anker im sich immer rasanter drehenden Modekarussell. Eine hochwertige Ledertasche ist kein Wegwerf-Modeartikel, sondern manchmal sogar eine Investition fürs Leben. Teure Designertaschen werden vererbt wie wertvoller Familieschmuck. Sie verlieren nicht an Wert, im Gegenteil. Sie überstehen über Generationen hinweg jeden Modetrend.

hermestascheKaum ein anderes Modeaccessoire oder Kleidungsstück kann hier mithalten. Viele unserer Kleider tragen wir nur ein oder zwei Saisons. Dann werden Sie ausgemustert oder fristen ein trostloses Dasein als Schrankleiche, weil sie modisch nicht mehr up to date sind.

Auch teure Designerkleider bleiben von diesem Schicksal nicht verschont, im Gegenteil. Je auffälliger das Kleidungsstück, desto kürzere Zeit wird es getragen. Schließlich weiß jeder, der sich in den entsprechenden Kreisen bewegt, dass das Designerteil aus der Vorjahreskollektion ist. Und welche Millionärsgattin, Schauspielerin oder Royal möchte sich schon nachsagen lassen, out of Fashion zu sein?

(Foto rechts: Die derzeit teuerste Handtasche der Welt: Die „Diamond Birkin“ von Hermès in Fuchsia wurde in Hongkong für 205.000 Euro versteigert).

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Sardinien – Karibikflair im Mittelmeer

Mitte Mai 2016 haben wir 10 herrliche Tage auf Sardinien verbracht. Es erwarteten uns idyllische Hafenstädtchen, mondäne Yachthäfen, romantische Buchen, traumhaften Strände und das wundervolle, in herrlichen Blau- und Grüntönen schillernde Meer – Karibikflair pur!

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Muttertag 2016 – Gut siehst Du aus, Mama!

Im nächsten Monat feiert meine Mutter Ihren 79. Geburtstag! Schon immer legte sie viel Wert auf Ihr Äußeres. Die Tage, an denen Sie ohne Nagellack das Haus verlies, kann man sprichwörtlich an einer Hand abzählen! Von Gesundheitsschuhen, Hosen mit Rundum-Gummizug und beigen Windjacken wollte sie nie etwas wissen!

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