Easy gestylt: Fake-Fur-Mantel mit Leoprint

„If you can´t stop thinking about it – get it“

Kürzlich habe ich auf dem Blog einige Outfits vorgestellt, leider nicht im Real Life, sondern als Collage. Darunter war ein Outfit mit Leoprint-Mantel, mein erklärtes Lieblingsoutfit. Eigentlich wollte ich mir den Mantel bestellen (womit die Bloggerin, nicht zum ersten Mal, Opfer ihrer eigenen Werbung geworden wäre…), aber mein monatliches Shopping-Budget war zu diesem Zeitpunkt leider schon aufgebraucht. Aus dem Kopf ging mir das Outfit aber die ganze Zeit nicht. Als ich zwei Wochen später (nach der nächsten Gehaltszahlung :)) zuschlagen wollte, war der Leoprint-Mantel in meiner Größe ausverkauft. Das war nicht besonders überraschend, denn wer wie ich die Allerweltsgröße 38 trägt, muss sich beim Kauf von gefragten It-Teilen ziemlich sputen.

Erinnerst du dich an die Collage aus dem Blogbeitrag?

Damit war das Thema erst einmal vom Tisch. Durch Zufall entdeckte ich einige Wochen später in einem Online-Shop einen ähnlichen Mantel. Leoprint, schlichter Schnitt, sehr schönes Fake-Fur-Material. Genau mein Ding! Noch dazu war der Mantel um einiges günstiger als mein ursprüngliches Objekt der Begierde.

Jetzt kann ich endlich mein Lieblingsoutfit nachstylen. Hose und Rolli in schwarz habe ich im Schrank, die passenden Stiefeletten ebenfalls. Ich liebe einfache Outfits, die aus nur wenigen Kleidungsstücken bestehen. In diesem Fall sind es vier, die Unterwäsche und die Socken mal außer Acht gelassen. Der Zwiebellook, den viele Frauen so mögen, ist mir viel zu anstrengend und auch zu mächtig. Bluse, Pulli drüber, vielleicht noch eine Strickjacke und dann auch noch den Mantel? Da fühle ich mich total eingeengt und aufgepumpt wie das Michelin-Männchen.

Je weniger Kleidungsstücke ich für einen Look brauche, um so besser…

Pulli, Hose, Stiefeletten und der Mantel. Mehr Teile braucht man nicht für das Outfit. Rechts in der Ecke steht Selena Gomez. Dazu erzähle ich gleich was….
Den Pelzimitat-Kragen kann man abknöpfen. Dann sieht der Mantel eher wie ein Longblazer aus.
Hier trage ich die Jacke ohne Pelzkragen. Die Kette habe ich bei den nächsten Fotos abgenommen, denn ganz schlicht gefällt mir das Outfit am besten.
Die Jacke links ohne Kragen, rechts mit Fellkragen. Mantel: Hallhuber/Hose und Rolli: Esprit/Stiefeletten: Marco Tozzi

Dieser Outfit-Post ist übrigens eine Premiere. Zum ersten Mal ist es mir gelungen, mit dem Selbstauslöser meiner Kamera Fotos zu schießen, die nicht ganz so verschwommen sind, wie die ersten Versuche. Zu verdanken habe ich das meiner neuen Fotosassistentin, die sich freundlicherweise für das Focusieren der Linse zur Verfügung gestellt hat.

Darf ich vorstellen? Meine neue Fotoassistentin, Miss Selena Gomez.

Die lebensgroße Pappfigur von Selena Gomez steht im Zimmer meiner Tochter, die ein großer Fan ist. Und da die Figur schon einmal dort stand, habe ich gleich das Zimmer meiner Tochter zum Fotostudio umfunktioniert. Das kann ich mir erlauben, denn meine Tochter ist derzeit gerade am anderen Ende der Welt unterwegs und gaaaaaanz weit weg.

Deshalb habe ich derzeit leider keine Fotografin, die mich in meinen Outfits ablichtet. Mein Partner ist auch nicht immer da, und deshalb mußte ich die Fotos mit Selbstauslöser schießen.

Einfach war das nicht, da ich keine Fernbedienung habe, und deshalb den Selbstauslöser direkt an der Kamera benutzen musste. Da die Kamera nur Selbstauslöser-Fotos macht, wenn das Motiv vorher scharf gestellt wurde, stellte ich, stellvertretend für mich, Selena vor die Wand zum Focusieren. Dann schnell zur Wand laufen, Selena zur Seite schubsen, mich selbst hinstellen und – klick! Erwähnen muss ich noch, dass mein Selbstauslöser auf maximal 10 sec. eingestellt werden kann. Ich mußte also ziemlich Gas geben, um vor dem `Klick´ in Position zu stehen. Nachdem ich dieses Procedere mindestens 30 Mal wiederholt hatte, war ich fix und fertig. Mit Rolli und Mantel im geheizten Zimmer war schon wärmetechnisch eine Herausforderung, mal abgesehen vor der sportlichen Leistung.

Die Idee, die Selena-Figur zum Focusieren zu benutzen, habe ich übrigens von Sabine von blingblingover50, die einen sehr hilfreichen Beitrag über das Fotografieren zuhause geschrieben hat. Sabine verwendet statt dessen eine Schneiderpuppe, das geht natürlich auch.

So, jetzt aber nochmal kurz zurück zum Outfit. Wie gefällt es dir? Bist du auch ein Leoprint-Fan? Kleidest du dich eher puristisch oder liebst du opulente Looks? Erzähl doch mal…

Liebe Grüße

Birgit

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Animalprints – Love it, or hate it!

Animalprints wie Leo, Snakeskin und Zebramuster polarisieren! Entweder man liebt sie, oder man hasst sie.

Ich gehöre zu denjenigen, die Animalprints und -muster lieben! Mein erstes Kleidungsstück mit Leopardenmuster trug ich Anfang der 80er Jahre. Ich kann mich noch gut an das Blusenshirt mit Leo-Alloverdruck erinnern. Es war damals eines meiner Lieblingsteile.

Über all die Jahre hinweg kamen Animalprints nie aus der Mode! Mal war der Hype groß, manchmal etwas  verhalten.  Leomuster & Co. gehören wie Karo- und Streifenmustern zu den Modeklassikern. Und zu meiner großen Freude sind Leomuster in der kommenden Herbst-/Wintersaison wieder total angesagt.

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