OOTD: Wild Tiger statt Leo Look

Unbezahlte Werbung w./Markennennung/Auf meinem Blog und auf Insta habe ich schön öfters Outfits mit Leomuster gezeigt. Das läßt  vermuten, dass ich ein Fan dieses tierischen Musters bin. Das stimmt soweit schon. Aber ich muss gestehen, dass ich mich an dem üblichen Leopardenfell-Muster mittlerweile etwas satt gesehen habe. Deshalb lege ich derzeit eine kleine Leolook-Pause ein.

So ganz kann ich, rein modetechnisch gesehen, die Finger aber nicht von den gefährlichen Raubtieren lassen. Statt mit Leoparden bin ich heute mit einem fauchenden Tiger unterwegs. Aber keine Angst, der tut nix…

Pulli: Rich & Royal, Jeans: Lee Jeans
Boots: Flare & Brugg/über görtz.de

Der Pullover von Rich & Royal ist aus Polyacryl mit Wollanteil und Alpaka. Leider kratzt er ein wenig, und ich bin in dieser Beziehung ziemlich empfindlich. Deshalb trage ich unter dem Pulli eine ärmellose Bluse, so dass das Material nicht direkt mit dem Körper in Kontakt kommt. An den Armen ist es OK.

Von einer Freundin bekam ich kürzlich einen Tipp, wie man mit kratzenden Pullis umgehen kann: Sie trägt unter dem Pullover ein hauchdünnes, langärmeliges Shirt aus reiner Seide. Zu kaufen gibt es solche Seidenshirts z. B. beim Waschbär-Versand. Leider sind die Shirts aus Organic Silk nicht gerade billig, und zum Drunterziehen fast zu schade…

Der aufgestickte Tigerkopf erinnert mich ein klein wenig an die Tigerköpfe von KENZO. Natürlich kein Vergleich mit dem japanischen High Fashion Label…

Heute, am Casual Friday, trage ich den Pullover zu Jeans und Biker Boots. Wenn es etwas schicker sein muss, kombiniere ich den Pulli mit einer blauen, beschichteten Hose und Stiefeletten. Und stecke die Bluse ganz brav in den Bund, so dass unten nichts rausschaut. Dann ist das Outfit sogar businesstauglich.

Und da heute Freitag ist, wünsche ich dir nun ein wunderschönes Wochenende. Falls du den Beitrag erst am Montag oder Dienstag liest, dann trotzdem. Denn nach dem Wochenende ist vor dem Wochenende…

-liche Grüße

Birgit

Hinweis: Ich deklariere diesen Beitrag aus rechtlichen Gründen als Werbung, da ich Markennamen nenne und verlinke. Es gibt keine Kooperation mit den erwähnten Marken, und die Links dienen nur zu deiner Information. Alle gezeigten Klamotten und die Boots habe ich selbst bezahlt. Tut mir echt leid, wenn ich dich mit diesem Hinweis langweile. Die seltsame Rechtsprechung diesbezüglich hat dafür gesorgt, dass jetzt fast alle Blogbeiträge mit dem Vermerk „Werbung“ gekennzeichnet werden müssen. 

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OOTD: Casual-Outfit in Olivgrün

Meine Blogger-Kollegin Claudia hat kürzlich einen Blogbeitrag mit Outfits in Olivgrün verfasst, und zu einem Link-Up zum Thema eingeladen. Spontan entschied ich mich mitzumachen, und so entstand dieser kleine Outfit-Post.

Ich bin schon immer ein Fan dieser zeitlosen, gedeckten Farbe. In einer turbulenten Phase meiner Teenager-Zeit habe ich meine Klamotten unter anderen im Nato-Shop gekauft. Das sind Geschäfte, die Armeekleidung und -ausrüstung anbieten. Nicht gerade sehr ladylike, aber in unserer Clique damals absolut der Renner. Heute wie  damals liebe ich den Military-Look mit Hosen, Hemden und Parkas in Olivgrün.

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Easy gestylt: Fake-Fur-Mantel mit Leoprint

„If you can´t stop thinking about it – get it“

Kürzlich habe ich auf dem Blog einige Outfits vorgestellt, leider nicht im Real Life, sondern als Collage. Darunter war ein Outfit mit Leoprint-Mantel, mein erklärtes Lieblingsoutfit. Eigentlich wollte ich mir den Mantel bestellen (womit die Bloggerin, nicht zum ersten Mal, Opfer ihrer eigenen Werbung geworden wäre…), aber mein monatliches Shopping-Budget war zu diesem Zeitpunkt leider schon aufgebraucht. Aus dem Kopf ging mir das Outfit aber die ganze Zeit nicht. Als ich zwei Wochen später (nach der nächsten Gehaltszahlung :)) zuschlagen wollte, war der Leoprint-Mantel in meiner Größe ausverkauft. Das war nicht besonders überraschend, denn wer wie ich die Allerweltsgröße 38 trägt, muss sich beim Kauf von gefragten It-Teilen ziemlich sputen.

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7 Gründe, warum man auch mit Ü 50 Overknees tragen kann

  1. Der wichtigste Grund überhaupt: Weil du sowieso tragen kannst, was du willst, wann immer du willst und wo du willst. Hauptsache, es gefällt DIR und DU fühlst dich darin wohl.
  2. Ob man etwas tragen kann (möchte), hängt nicht vom Alter, sondern vom Typ und der Figur ab. Kleine Frauen beispielsweise haben es schwer, Overknees zu finden, die zu ihren Proportionen passen. Auch die jungen…
  3. Overknees trägt man 2017 nicht sexy à la Vivian in `Pretty Woman´, sondern cool, romantisch oder elegant. Man kombiniert sie mit Oversized Pullis, Blümchenkleidern oder wadenlangen Röcken. Mit einem Bleistiftrock kombiniert sehen Overknees sogar sehr ladylike aus.
  4. Angesagt sind knallrote oder weiße Overknees. Wenn dir das zu krass ist (wie mir, aber das hat nichts mit dem Alter zu tun!) dann wähle Modelle in dezenten Farben. Schwarz ist der Klassiker schlechthin, sehr schick sehen sie in grau aus, in taupe lassen sie sich perfekt kombinieren und sehr elegant wirken sie in bordeauxrot.
  5. In dieser Saison sind Modelle mit flachem oder niedrigem Blockabsatz der Renner. Du kannst also  Overknees tragen, auch wenn du keine Lust hast, deine Füße mit hohen Stiletto-Absätzen zu quälen.
  6. Overknees sehen nicht nur gut aus, sie halten deine Beine auch schön warm. Mit Overknees kann man sogar bei frostigen Temperaturen Röcke tragen, ohne sich den A**** abzufrieren. Warum sollten nur junge Frauen davon profitieren? Wir frieren genauso.
  7. Je niedriger die Schafthöhe, desto dezenter der Stiefel. Es gibt Modelle, die bis knapp übers Knie reichen und solche, die weit über die Hälfte des Oberschenkels hinaus gehen. Wenn Du es unauffällig magst, dann wähle Overknees mit niedrigerem Schaft.
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Kleiner Outfit-Post und die leidige Sache mit der Werbung

Zwischen Tür und Angel ist mein heutiges Outfit-Post fotografiert worden. Meine Tochter war in Eile und sichtlich genervt von meinem Wunsch, Fotos von mir zu machen. Also waren die Bilder in weniger als einer Minute im Kasten.

OK, dachte ich mir, dann fällt mein OOTD-Beitrag halt ein bisschen kürzer aus, macht ja nix. Zeigen wollte ich auf den Fotos mein neues SALE-Schnäppchen, über das ich mich sehr gefreut habe. So weit, so gut.

Kaum hatte ich die Fotos auf den PC geladen, überkam mich eine große Verunsicherung. Darf ich denn überhaupt noch erwähnen, wo ich das Teil gekauft habe? Oder mache ich damit unerlaubte Werbung? Bestimmt hast du die Diskussionen bezüglich der Deklaration von Werbung auf Blogs mitbekommen. Eine der bekanntesten, deutschen Bloggerinnen, Caro Daur, wurde angezeigt, weil sie angeblich Schleichwerbung machte.

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Outfit of the day: Unterwegs als Goldmarie

Als ich vor ein paar Tagen in meinem Kleiderschrank rumkramte, fiel mir die Hose von meinem heutigen Outfit of the day ins Auge. Sie war gut versteckt unter einer Jeans, und das aus gutem Grund. Mein schlechtes Gewissen hat sie dort hin verbannt. Gekauft habe ich die goldglitzernde Hose vor ca. einem Jahr. Warum ich das getan habe? Keine Ahnung! Vielleicht habe ich damals etwas Glitzer und Glamour nötig gehabt, war im Goldrausch oder hatte einfach nur Tomaten auf den Augen. Jedenfalls trug ich das Goldstück nach dem Kauf nach Hause, legte es in den Schrank, und dort verweilte es unangetastet bis vor wenigen Tagen.

Nicht, dass ich die Hose hässlich fand. Ich hatte einfach keine Vision davon, wie ich die Hose kombinieren sollte. Was zieht man zu einer goldenen Hose an, ohne wie ein Rauschgoldengel in Arbeitskleidung auszusehen? Schwierig…

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