Marrakesch Impressionen & Tunika – Styles

Werbung. Das Jahr 2018 ist mein persönliches Jahr der Städtereisen. Kaum hatte ich meinen Koffer ausgepackt, muss ich mich schon wieder an die Vorbereitungen für den nächsten Trip machen. Geplant war das eigentlich nicht so. Die Reise nach Paris im Februar wollten wir ursprünglich schon im Herbst des Vorjahrs machen. Wir mussten den Trip wegen eines Krankheitsfalls leider verschieben. Unsere Reise nach Dubai & Abu Dhabi im Mai 2018 hatten wir schon vor längerer Zeit gebucht. Die WM und die Hoffnung auf ein Achtelfinale mit deutscher Beteiligung führte uns im Juni nach Sankt Petersburg

Der Trip nach Marrakesch war mein Geschenk an meine Tochter Kristin zum 20. Geburtstag. Krissi hatte sich noch einmal einen Mama/Tochter-Trip gewünscht, bevor sie im Oktober nach Berlin umziehen wird.

Leider ist der Hochsommer ist kein ideale Zeit, um Marrakesch zu besuchen. Die enorme, trockene Hitze, gepaart mit dem allgegenwärtigen Lärm und der schlechten Luft machte sogar mir zu schaffen. Aber Töchterchen hat nun mal ausgerechnet am 30. Juli Geburtstag, an unserem Termin war also nichts zu rütteln…

Weil ich mit den Reiseberichten kaum nachkomme, gibt es heute nur ein paar Impressionen und Fotos aus Marrakesch. Und weil es so schön zur Destination passt, und mein Blog ja kein Reise-, sondern eher ein Fashionblog ist, ist der heutige Post außerdem einem meiner Lieblingskleidungsstücke gewidmet: Der Tunika. Aber dazu komme ich später. Jetzt lade ich dich erst einmal auf einen kleinen Spaziergang durch Marrakesch ein:


Oben links siehst du das Minarett der berühmten Loutoubia-Moschee, die sich in der Medina von Marraskesch befindet. Leider dürfen nur Moslems die Moschee betreten, man kann sie also leider nicht besichtigen. Der markante Turm ist weithin zu sehen und ist ein idealer Orientierungspunkt, um sich nicht zu verlaufen.

Unser Hotel lag nur ein paar Gehminuten von der Koutoubia-Moschee entfernt, und ist nach dieser benannt worden. Rechts oben sieht man den berühmten Djemaa el Fna. Das ist ein riesiger Markplatz im Herzen der Medina.

Tagsüber sieht der Platz ziemlich harmlos aus und noch geht es hier recht geruhsam zu. Wenn du hier jedoch nachts unterwegs bist, fühlst du dich auf einmal wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht. Gaukler, Schlangenbeschwörer, Feuerschlucker, Musikanten und fliegende Händlern schlagen ihre Lager zwischen den Zelten und Verkaufsständen auf, so dass man kaum durchkommen kann. Ich hatte das Gefühl, dass sämtliche Einwohner von Marrakesch (immerhin zirka 930.000) genau hier nach Sonnenuntergang unterwegs sind. Die Atmosphäre auf dem Platz ist genau so, wie man es sich auf einem  orientalischen Bazar vorstellt. Man fühlt sich ein bisschen wie ins letzte Jahrhundert versetzt.

Überall preisen die Händler ihre Waren lautstark an und laufend bekamen wir eine Speisekarte unter die Nase gehalten, um uns in ein Restaurant oder zu einen Imbisswagen zu locken. Auf dem gesamten Platz duftete es nach exotischen Gewürzen und gebratenem Fleisch. Die Geräuschkulisse ist enorm, und man wird von den Menschenmassen hin und her geschoben. Manchmal muss sich sogar mit sanfter Gewalt Durchgang verschaffen.

Für mich eine ziemlich große Herausforderung, da ich normalerweise große Menschenansammlungen meide, vor allem, wenn es eng zu geht. Ich musste tief durchatmen, um nicht die Nerven zu verlieren. Letztendlich zog mich dann aber doch die zauberhafte, orientalische Atmosphäre des Djemaa al Fna in seinen Bann…

Obwohl wir manchmal von den Händlern auf ziemlich nervige Weise bedrängt wurden, haben meine Tochter und ich uns nie unsicher oder gar bedroht gefühlt. Krissi wollte leider nicht auf ihren westlichen Kleidungsstil (Shorts +Top) verzichten, und hat dadurch einige Zurufe und Pfiffe von jungen Männern provoziert (selbst schuld!). Aber kein einziges Mal waren die Bemerkungen anzüglich oder respektlos.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich als Frau/en allein unterwegs in Marrakesch gefahrlos und unproblematisch bewegen kann. Wie in jeder Großstadt sollte man auf seine Wertsachen aufpassen und sich von abgelegenen, einsamem Gegenden fernhalten.

Der Verkehr in Marrakesch ist unglaublich. Auf den mehrspurigen Hauptverkehrsstraßen sind nicht nur gefühlte hunderttausend Autos unterwegs, sondern auch alle anderen Vehikel mit mindestens einem Rad, die man sich nur vorstellen kann: Pferdekutschen, Mopeds, Dreiräder, Tuktuks, Fahrräder…

Verkehrsregeln? Gibt es bestimmt, nur interessiert das scheinbar niemanden. Obwohl es sogar Ampeln und Zebrastreifen gibt. Wenn du die Straße überqueren willst, dann musst du es machen wie die Einheimischen: Einfach loslaufen, und darauf vertrauen, dass die Auto- und Motorradfahrer so anständig sind, dich nicht über den Haufen zu fahren. Das ist echtes Überlebenstraining, aber es scheint ja zu funktionieren. Lustig ist es, zu beobachten, wie ganze Familien, Papa, Mama, Kind und Baby, gemeinsam auf einem Moped unterwegs sind. Bei diesem Anblick würde es bei uns jedem Polizisten glatt die Sprache verschlagen…

Unser traumhaftes Hotel befand sich in mitten in der Medina, der Altstadt von Marrakesch. Auf der Gasse vorm Hotel, die direkt zum Djemaa al Fna führt, war tagsüber und nachts die Hölle los.


Betrat man jedoch über das unauffällige Portal die Hotellobby, waren alle Geräusche von einem zum anderen Moment völlig ausgeblendet. Das Hotel mit dem idyllischen, palmenbewachsenen Innenhof ist eine grüne Oase der Ruhe inmitten der quirligen Altstadt.

Von außen präsentiert sich das 5-Sterne-Hotel eher unscheinbar (Foto links oben). Im Inneren erwartet dich ein kleines Paradies.

Wir haben das Hotel `Les Jardins de la Koutoubia´ ausgesucht, da uns ein schöner Pool zum Relaxen und Schwimmen wichtig war. Ein weiterer Pluspunkt war das luxuriöses SPA. Hier haben wir entspannende, orientalische Massagen genossen. Unsere Hotelwahl hat sich als echter Glücksgriff erwiesen…

Psst… Diese beiden Fotos habe ich von der Hotel-Website stibitzt. Es sieht aber im Original genau so aus. Nur hat meine Kamera leider gestreikt, und meine Nachtaufnahmen sind nichts geworden. Ein Traum, oder?

Foto: Website www.lesjardinsdelakoutoubia.com


Marrakesch ist bekannt für die vielen, wunderschönen Riads (Stadtpaläste), die in kleine Hotels umgebaut wurden. Es gibt sie in allen (Preis-)Klassen, von günstig über Mittelklasse bis hin zur Luxus-Variante. Leider haben die meisten Riads in der Medina keinen oder nur einen sehr kleinen Pool.

Buchen kann man das `Les Jardins de la Koutoubia` über die meisten, gängigen Hotelportale. Vergleichen lohnt sich! Wir hatten beim Buchen Unterschiede von mehreren Hundert Euro festgestellt. Ich kann das Hotel echt empfehlen (Werbung, aber unbezahlt und ohne Auftrag!). Auch von der Lage her ist es ideal. Ein perfekter Ausgangspunkt, um Marrakesch zu Fuß oder per Taxi zu erkunden.

Apropos Taxi! Taxifahren in Marrakesch ist total easy, weil überall freie Taxis rumstehen oder auf Zuwinken anhalten. Das Taxifahren ist für unsere Verhältnisse sehr billig. Natürlich versuchen die Taxifahrer, uns Touris übers Ohr zu hauen (damit meine ich, dass sie von uns ein oder zwei Euro mehr verlangen, als von ihren Landesgenossen). Handeln klappt aber prima. Unbedingt immer vor dem Einsteigen nach dem Preis fragen, und dann prinzipiell sagen: „Das ist mir zu teuer!“. Im Idealfall auf Französisch („Ces´t trop pour moi“), aber die meisten Marrakescher verstehen auch Englisch. Dann tust du so, als ob du gehen würdest -et voilà- bekommst du einen viel besseren Preis angeboten. Krissi und ich haben uns bei diesem Spiel immer köstlich amüsiert.


Die kleinen, gelben Autos sind die Taxis. Alternativ kann man sich auch mit einer Pferdekutsche fahren lassen. Das hat meine Tochter aber boykottiert, wegen des Tierschutzes. Die Pferde, die inmitten des Lärms und in der Hitze „arbeiten“ müssen, haben ihr leid getan. Wobei sie nicht ganz unrecht hat…

Gut essen und trinken gehört zu einer Reise natürlich auch dazu! Total begeistert war ich von den mega leckeren, frisch gepressten Säften, die man überall serviert bekommt und auch an Straßenständen (vor allem am Djemaa al Fna) für wenig Geld kaufen kann.


In fast allen Restaurants kann man Wein oder Bier bestellen, obwohl in islamischen Ländern das Ausschenken und Trinken von Alkohol eigentlich verboten ist. Aber auch in Marokko bleibt die Zeit nicht stehen, und man hat sich längst den Bedürfnissen und Wünschen der westliche Besucher (die viel Geld mitbringen) angepasst.

Was mich anbelangt, bin ich bei den leckeren Säften geblieben. Bei der Hitze hätte mich vermutlich schon ein Glas Wein umgehauen… Sehr lecker war der Eiskaffee (Foto unten), den wir uns in der Poolbar des berühmten Luxushotels ´Royal Mansour` gegönnt haben. Wir wollten uns das Hotel, in dem üblicherweise Filmstars, Politiker und andere (un-)wichtige Leute logieren, einmal ansehen. Es gehört zu den Sehenswürdigkeiten in Marrakesch. Frag aber lieber nicht nach dem Übernachtungspreis …


In der Medina haben wir in einem schönen marokkanischen Restaurant ein Menue mit traditionellen Gerichten gegessen. Es gab diverse Vorspeisen und danach drei verschiedene Taijinen: Mit Rind, Hühnchen und Lamm. Es war sehr lecker, aber leider viel zu viel!


In den modernen, neueren Stadtteilen (Gueliz, Hivernage) sind zahlreiche schicke, teure Restaurants mit eher westlicher Küche angesiedelt. In einem hippen Rooftop-Restaurant in Gueliz haben wir Krissis 20. Geburtstag gefeiert. Es gab leckere Burger mit Pommes! Na und? Das hat sie sich halt so gewünscht 🙂

Es gibt einige Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen sollte. Wir haben nicht alle geschafft. Es war einfach zu heiß, um ständig unterwegs zu sein. Eine unserer Stationen war der `Jardin Majorelle´, welcher zu den schönsten Parks weltweit zählt.  Das strahlend blaue Haus inmitten des Gartens ist ein sehr beliebtes Fotomotiv. Hierin befand sich früher das Atelier des Malers Jacques Majorelle, nach dem der Park benannt ist. Nach dem Tod Majorelles verwilderte der Garten, bis der Modeschöpfer Yves Saint Laurent Anfang der 80er Jahre das Anwesen kaufte und den Park zu neuem Leben erweckte.

Auf dieser Treppe wollten alle fotografiert werden…

Angeschlossen an den Park ist das Yves Saint Laurent Museum, das wir ebenfalls besuchen wollten. Es ist jeden Tag, bis auf mittwochs, geöffnet. Und rate mal, wer am Mittwoch da war? Zwei Touristinnen aus Germany, die leider schlecht recherchiert hatten. Aber immerhin konnten wir wenigstens den Park besichtigen…


Was kann man noch in Marrakesch unternehmen? Einkaufen, natürlich! In den verwinkelten Gässchen des Souk gibt es hunderte an Geschäften und Verkaufsständen, wo man marokkanische Kleidung (Kaftane, Tücher und Babouchen), Kunsthandwerk (Windlichter, Keramik), Gewürze, Souvenirs und noch vieles mehr kaufen kann. Für mich ist das nichts, denn ich kann die Feilscherei in den Souks nicht leiden. Nicht, dass ich es nicht könnte (siehe Taxifahren), aber es ist mir einfach viel zu anstrengend und zu nervig. Damit man keinen Ramsch angedreht bekommt, muss man sich die Ware genau anschauen, was bei dem Lärm und Palaver leichter gesagt, als getan ist.  Wenn du aber gerne handelst und keine Angst vor spontanen Fehlkäufen hast, dann wirst du sicher deinen Spaß beim Shoppen in den Souks haben.

In Gueliz, der Marrakescher Neustadt, gibt es neben den traditionellen Läden einige schöne Boutiquen und kleinere Geschäfte, die westliche Kleidung führen. Es gibt ein modernes Shoppingcenter, und auch große, internationale Bekleidungsketten haben sich bereits in Marrakesch niedergelassen: Im Zentrum der Neustadt befindet sich ein großer Zara-Store, H & M, Stradivarius und New Yorker sind ebenfalls vor Ort. Aber kein Vergleich zu anderen Großstädten in Europa, wo mittlerweile fast jede Einkaufsstraße gleich aussieht.


Im Souk habe ich gar nichts gekauft, dafür habe ich aber ein hübsches Maxikleid in einer Boutique in der Neustadt gefunden. Aber dazu gibt es eine eigene Geschichte. 

Hier noch einige Tipps für deine Reise nach Marrakesch:

Die beste Reisezeit ist im Frühjahr und im Herbst. Auch den Jahresechsel in Marrakesch zu verbringen, ist eine gute Idee. Im Dezember beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur immerhin noch zirka 16 Grad.

Preisgünstige Flüge nach Marrakesch gibt es bei Ryanair. Allerdings muss man bereit sein, den schlechten Komfort in Kauf zu nehmen. Der Flug dauert ca. 3,5 Stunden, da sind die unbequemen, engen Sitze schon eine kleine Herausforderung. Ich hatte keine Wahl, denn an unserem Zeitraum gab es keine anderen Direktflüge.

Vom Flughafen `Marrakesch-Menara´ aus kann man bequem und sicher mit dem Taxi zum Hotel fahren. Bis in die Altstadt sollte die Fahrt nicht mehr als 100 Dirham (= ca. 9 Euro) kosten. Vereinbare unbedingt vor dem Einsteigen einen Festpreis, denn manchmal verlangen die Fahrer von den unbedarften Neuankömmlingen horrende Summen für eine kurze Strecke.

Nahezu alle Leute in Marrakesch sprechen Französisch. Aber auch mit Englisch kommst du gut durch.

Wenn du mehr über unseren Marrakesch-Trip lesen möchtest und noch einige (Restaurant-)Tipps brauchst, dann schau doch einfach einmal auf Krissis Blog `The Marquise Diamond´ vorbei…

Hatte ich nicht zu Anfang erwähnt, dass ich nur ein wenig über Marrakesch erzählen wollte? Kann mir jemand sagen, warum das nie funktioniert? Ich nehme mir immer vor, gaaanz kurze Beiträge zu schreiben, und dann ufert das jedes Mal wieder aus. Ich hoffe, ich habe dich nicht gelangweilt…

So, jetzt aber noch ein bisschen Fashion… Wie schon gesagt, es geht um die Tunika!

Eigentlich hatte ich gehofft, in Marrakesch eine schöne Tunika zu finden. Warum das nichts wurde, habe ich  oben ja schon erzählt. Aber man muss ja glücklicherweise nicht gleich in den Orient reisen, wenn man sich eine Tunika kaufen möchte.

TIPP: Im Onlineshop von `Maison de Marrakech´ kann man wunderschöne Tuniken, Kaftane und Accessoires sowie marrokanisches Interieur bestellen. (Werbung/unbezahlt + ohne Auftrag).

Ich bin ein großer Tunika – Fan, und habe einige davon im Schrank (und immer im Urlaubskoffer dabei). Für einen Spaziergang am Strand oder für einen Drink an der Poolbar ist man mit einer luftigen Tunika immer gut angezogen.


In Marrakesch hatte ich eine weiße Leinentunika mit blauer Stickerei dabei. Das Foto ist nicht gerade gelungen, aber ich habe leider kein besseres.  Ich hatte diesmal echt keine Lust auf Fotos. Bei der Hitze hingen meine Haare schon kurz nach der Dusche strähnig herab und die Haut glänzte vom Schwitzen wie eine Speckschwarte. Da half auch kein Puder. Bloggen hin oder her, unter solchen Umständen wird halt ausnahmsweise mal nicht fotografiert…

Nur zu ein paar Mama/Tochter-Erinnerungs-Selfies habe ich mich überreden lassen…

Wenn du dir eine neue Tunika zulegen möchtest, ist jetzt die beste Zeit dafür. Hochwertige Tuniken sind nicht gerade billig, aber im SALE kann man das eine oder andere Schnäppchen machen. Befürchtungen, dass das Modell nächstes Jahr nicht mehr modern sein könnte, sind unbegründet. Tuniken sind zeitlos und kommen wahrscheinlich nie aus der Mode…

Hochwertige und individuelle (Seiden-)Tuniken bekommst du zum Beispiel im Onlineshop von Ana Alcazar.
Hier eine kleine Auswahl:

Seidentunika in Orange / Seidentunika in Schwarz/weißSeidentunika mit Paisleymuster    (Affiliate-Links)
Zur Zeit ist SALE bei Ana Alcazar, und die Tuniken sind super reduziert. Wunderschöne Sommerkleider gibt es dort übrigens auch… I love it).

So, jetzt komme ich endlich mal zum Ende. Ich danke dir für deine Geduld und bin ganz begeistert, dass du bis zum Schluss durchgehalten hast. Der nächste Post wird kürzer. Versprochen!

Ich wünsche dir viel Spaß bei deiner nächsten Reise in den Orient. Egal, ob du dich tatsächlich in den Flieger setzt oder deinen  Tagträumen mit Geschichten aus Tausend und einer Nacht nachhängst. Hauptsache, du bist dabei stilecht gekleidet 🙂 Mit einer hübschen Tunika natürlich…

Liebe Grüße, Birgit

 

Hinweise zum Thema Werbung: Ich erwähne und verlinke auf diverse Hotels, Fluglinien, Marken und Shops. Ich hatte/habe mit keiner der Firmen eine Kooperationsvereinbarung und habe auch kein Honorar erhalten. Es handelt sich um persönliche Tipps und Empfehlungen von mir, und die Links habe ich zu deiner Bequemlichkeit eingefügt. Lediglich die Links zu Ana Alcazar sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du über einen der Links einen Einkauf tätigst, bekomme ich eine Mini-Provision. Für dich entstehen dadurch keinerlei Nachteile oder Mehrkosten. 

Traumhotel am Persischen Golf: Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah

Werbung w./Namensnennung.  Städtereisen sind meistens ziemlich anstrengend. Deshalb wollten wir im Anschluss an unseren Abu Dhabi/Dubai-Trip mit straffem Sightseeing-Programm noch ein paar Tage am Meer ausspannen. Eine super Location hierfür war das exklusive 5-Sterne-Hotel Waldorf Astoria Ras al Khaimah.

Das beeindruckende Luxushotel befindet sich ca. 1 Stunde vom Dubai International Airport entfernt. Das Emirat Ras al Khaimah, eines der kleineren, souveränen Provinzen der Vereinigten Arabischen Emirate, liegt am Persischen Golf. Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah befindet außerhalb der Stadt, die touristisch noch nicht von großer Bedeutung ist und auch nicht ganz so viel zu bieten hat.

Das Hotel mit zirka 350 Zimmern ist im Stil eines arabischen Palasts gebaut. 

Die riesige Lobby ist das Herzstück des Hotels. Von hier aus gelangt man auf eine herrliche Terrasse mit Blick in die Gartenanlage und aufs Meer.

Foto links: Die schier endlosen Flure, die zu den Zimmern führen. Foto mitte: Rolltreppen in der Hotellobby habe ich erstmals in Dubai im Burji-al-Arab gesehen. Und hier gab es auch welche… Das bernsteinfarbene Marmor der Fußböden wirkt sehr edel.

Blick von unserem Wohngeschoss nach unten in die Lobby. Da kann einem leicht schwindelig werden.

Hier kann man bei chilliger Pianomusik einen Kaffee trinken oder einfach die ruhige, entspannte Atmosphäre des Hotels genießen.

Die Zimmer sind der Hammer! Unseres war zirka 90 m² groß, mit riesigem Schlafbereich, optisch abgeteiltem Wohnbereich, Ankleidezimmer, Luxusbad und großem Balkon. In anderen Hotels würde man Suite dazu sagen, aber hier war es „nur“ ein Doppelzimmer. Suiten gibt es auch, die sind dann noch großer und noch luxuriöser (und teurer…).

Wir hatten ein Zimmer mit seitlichem Meerblick. Wenn man ein Zimmer auf dieser Seite bucht, dann sollte es unbedingt in einem der oberen Stockwerke liegen.  Unterhalb der Balkone befindet sich ein Gebäude, in welchem die Klimaanlage untergebracht ist. Die Lüftungsgeräusche drangen, glücklicherweise nur gedämpft, bis hoch auf unseren Balkon im 6. Stock. Beim Schlafen hat es nicht gestört, denn da lässt man die Fenster zu, sonst funktioniert die Klimaanlage nicht. Und bei nächtlichen 35 Grad möchte man nicht wirklich auf die kühle Brise aus der Klimaanlage verzichten.

Nachts war das ganze Hotel wundervoll beleuchtet. Es war herrlich, vor dem Schlafengehen noch ein Weilchen draußen zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

Das Frühstück und das Buffett-Abendessen konnte man auf Wunsch auf der Terrasse mit Blick in die Grünanlage und über das glitzernde Wasserbecken einnehmen. Viele Gäste bevorzugten, innen im Restaurant zu essen, vermutlich wegen der Hitze. Morgens hatten wir bereits über 30 Grad, was mir gar nichts ausmacht. Solange ich nicht arbeiten muss…

Dass sowohl das Frühstücks- als auch das Abendbuffett erste Sahne war, muss ich vermutlich nicht extra erwähnen. Die Auswahl an lokalen und internationalen Speisen war so groß, dass ich mich kaum entscheiden konnte. Obwohl ich eigentlich kaum Süßes esse, habe ich hier sogar am riesigen Nachspeisen-Buffet zugeschlagen.

Das Abendessen im Buffett-Restaurant kostet stolze 400 Dirham, umgerechnet sind das zirka 100,– EUR pro Person. Ohne Getränke, versteht sich. Für das, was angeboten wird, ist der Preis angemessen. Im Hotel gibt außerdem noch mehrere Spezialitäten-Restaurants, u.a. ein Steakhaus, ein japanisches Restaurant und eines mit arabischer Küche.

Was wäre ein Luxushotel ohne herrliche Poolanlage? Hier siehst du den großen Family-Pool. Wir haben uns einen Platz in einem der schattigen Pavillions gesucht. Die Poolboys kamen mehrmals am Tag vorbei, und haben die Gäste mit eiskaltem Mineralwasser und Eis am Stil versorgt. Auf Kosten des Hauses. Das nennt man einen tollen Service…


Das Hotel verfügt über einen weitläufigen Privatstrand mit weichem, feinen Sand. Das Ufer fällt ganz flach ins Meer ab, und der Wellengang war auch nicht sehr stark. Und das Wasser: herrlich warm! Ich mag kein kaltes Wasser (zumindest nicht zum Baden), also war es für mich genau das Richtige.

Im Schatten der großen Palmen und Sonnenschirme lässt es sich gut aushalten. Am Stand stehen den Hotelgästen ausreichend Liegen zur Verfügung, so dass man immer ein schattiges (oder sonniges) Plätzchen mit Blick auf das Meer findet.



Am Strand kann man Boote und Surfbretter leihen. Leider kann man keinen ausgedehnten Strandspaziergang machen, denn nach ca. 400 m beginnt der Privatstrand des Nachbarhotels.

Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah ist sehr groß, aber die Gäste verlieren sich in der weitläufigen Hotelanlage. Wir waren unter der Woche dort, und das Hotel war nicht voll belegt. Man sagte uns, dass am Wochenende viel mehr los wäre. Dann kämen die reichen Araber mit ihren Familien (neben dem Hotel gibt es einen Hubschrauberlandeplatz!) und würden die Hotelanlage in Beschlag nehmen.

Einen Golfplatz gibt es natürlich auch. Gespielt hat dort aber keiner, was mich nicht wundert. Bei den Temperaturen!

Zirka 15 Gehminuten entfernt gibt es eine kleine, aber unspektakuläre Mall mit Geschäften und Schnellrestaurants. In dem gegenüberliegenden Hotelkomplex, den man oben rechts im Foto sieht, befindet sich eine nette Sportsbar. Dort wird Alkohol ausgeschenkt, was in den Emiraten nicht selbstverständlich ist. Im Waldorf Astoria Ras Al Khaimah kann man in den Hotelbars natürlich auch Cocktails, Wein und Bier bekommen. Allerdings nicht während des Ramadans. Dann sind die Vorschriften, auch in Punkto Kleidung und Essen (vor Sonnenuntergang gibt es nur Kleinigkeiten) sehr streng. Sogar im Luxushotel.

Wir waren insgesamt 4 Tage dort, und das hat auch völlig gereicht. 4 Tage Luxusluft schnuppern und Faulenzen am Pool ist super, danach wäre es mir aber langweilig geworden. Um viel zu unternehmen ist es im Mai schon zu heiß. Wir hatten Glück, denn es war mit um die 36 Grad tagsüber noch relativ „kühl“. Im Mai muss man hier schon mal mit Temperaturen von über 40 Grad rechnen.

Das Hotel bietet verschiedene Touren und Ausflüge an, z.B. Wüstensafaris, Touren mit dem Quad durch die Wüste, Bootsfahren und sogar Rundflüge mit dem Heißluftballon. Wir haben eine Jeeptour durch die Dünen mitgemacht, mit Abendessen und Showprogramm in einem Wüstencamp. Klar war das ziemlich tourimäßig, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

Wahnsinn, wie die einheimischen Fahrer durch die Dünen brettern. Mir hat das nichts ausgemacht, aber einem unserer Mitfahrer wurde es total schlecht. Deshalb musste unser Fahrer dann langsam machen. Schade…


Ein Ritt auf dem Kamel gehört in der Wüste natürlich auch dazu.

Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah ist ideal, wenn man nach einem Dubai-Trip noch ein paar Tage relaxen möchte. Für einen reinen Badurlaub würde ich es nicht empfehlen. Es ist doch etwas abseits und die Umgebung ist ziemlich karg und unwirtlich. Da gibt es sicherlich schönere Urlaubsdestinationen, z.B. im benachbarten Oman.

Man erreicht das Hotel mit einem Leihwagen (das Parken am Hotel ist kostenfrei) oder beauftragt einen privaten Shuttleservice. Der Transfer kostet ca. EUR 50,– pro Fahrt.

Buchen kann man das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah über alle gängigen Hotelportale (Preise vergleichen lohnt sich wie immer). Je nach Reisezeit kosten 4 Übernachtungen (MO bis FR) ab ca. EUR 750,– für ein Classic-Doppelzimmer (2 Personen).

Weitere Infos über das Luxushotel am Persischen Golf findest du auf der offiziellen Hotelseite.

Mit diesem kleinen Urlaubsrückblick verabschiede ich mich für ein paar Tage vom Bloggen. Dreimal darfst du raten, warum? Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub…

Psst… es geht nach Marrakesch…

Herzliche Grüße

Birgit

Wie vom Gesetzgeber verlangt, deklariere ich diesen Beitrag als Werbung, da ich den Hotelnamen nenne. Ich bekomme hierfür kein Honorar, und stehe auch in keiner Geschäftsbeziehung zum Waldorf Astoria Ras Al Khaimah. Die Übernachtung habe ich selbst bezahlt (leider :)). 

Sankt Petersburg – eine der schönsten Städte Europas

Als ich aufwache, ist es taghell in unserem Schlafzimmer. Noch etwas schläfrig stehe ich auf und blicke aus dem Fenster. Ich schaue direkt auf die Prachtstraße von Sankt Petersburg, den berühmten Nevsky Prospekt. Auf der achtspurigen Straße herrscht ein großer Verkehr und auf den Trottoiren sind viele Fußgänger unterwegs. Manche schlendern gemütlich vor sich hin, andere scheinen es sehr eilig zu haben. Ich frage mich, wohin sie alle gehen und was sie wohl vorhaben, zu dieser Uhrzeit. Es ist halb vier. Eigentlich kein außergewöhnliches Szenario in einer Millionenstadt wie Sankt Petersburg. Und doch für mich faszinierend und außergewöhnlich, denn es ist nicht nachmittags um halb Vier, sondern mitten in der Nacht…

Continue Reading

Ich packe meinen Koffer… Sankt Petersburg

Werbung (unbezahlt/Markennennung). Morgen ist es endlich so weit, wir fliegen nach Sankt Petersburg! Ich war noch nie in Russland, und bin schon total gespannt, was uns erwarten wird. Sankt Petersburg soll eine wunderschöne, faszinierende Stadt sein. Es gibt dort viel zu sehen: die Eremitage, die Zarenresidenz Peterhof, den Katharinenpalast, das Bernsteinzimmer… Schon wenn ich die Namen höre, bekomme ich Gänsehaut und werde ich richtig aufgeregt. Ich freue mich mega auf diesen Städtetrip.

Und dann steht ja auch noch ein besonderes Sportevent auf dem Programm: Das WM-Achtelfinale findet in der Sankt Petersburger Krestowskij-Arena statt. Wir haben schon vor einer Weile Eintrittskarten über den DFB ergattern können. Heute Abend, beim Spiel gegen Südkorea, wird es sich endgültig entscheiden, ob „die Mannschaft“ in Sankt Petersburg antreten wird. Nach dem bühnenreifen Sieg gegen Schweden haben wir ja noch Grund zum Hoffen…

Continue Reading

Ein Blumenstrauß bringt Glück ins Haus…

Werbung. Als ich von einem Blumenversandhaus gefragt wurde, ob ich Lust hätte, den Shop auf meinem Blog vorzustellen, war mein erster Impuls: Ja, klar! Denn ich liebe Blumen. Ein bunter Blumenstrauß bringt Farbe, Leben und Frische ins Haus. Wann immer möglich gönne ich mir einen frischen Strauß Blumen. Ich habe festgestellt, dass ein Blumenstrauß die Magie hat, selbst ein unaufgeräumtes Zimmer in einen charmanten Wohnraum zu verwandeln.
Im übrigen mein Geheimrezept, wenn ich es mal nicht geschafft habe aufzuräumen, bevor Besuch kommt…

Leider ist es für mich nicht ganz so einfach mit dem Blumenkauf. Ich arbeite abends meistens sehr lange, und dann haben die Blumenläden bereits geschlossen. Den Strauß mittags zu kaufen und dann während der Kundentermine stundenlang im Auto liegen zu lassen macht keinen Sinn. Und da ich auf dem Lande wohne, ist der nächste Blumenladen auch nicht gerade um die Ecke.

Continue Reading

Hotel-Tipp: Stylisch und preiswert übernachten in Berlin

(Unbezahlte) Werbung/w. Hotelempfehlung. Kürzlich war ich (nicht ganz freiwillig) wieder einmal in Berlin. Mit von der Partie war meine Tochter Kristin und ihre „Little Sis“, die Tochter meines Partners. Kristin wird ab Oktober in Berlin studieren, und bis dahin gibt es eine Menge vor Ort zu erledigen. Wie man ja weiß, ist die Wohnungssuche in Berlin eine Katastrophe, und ich gehe davon aus, dass wir deshalb in den nächsten Monaten noch öfters nach Berlin kommen werden.

Da ich keine Lust habe, jedes Mal einen Haufen Geld für Übernachtungen auszugeben, habe ich bei meinem bevorzugten Hotel-Buchungsportal (booking.com) nach einem Budget-Hotel gesucht. 3 Sterne sollte es schon haben, sauber und ansprechend sein und in der Nähe einer U-Bahnstation liegen.

Bei meiner Recherche habe ich ein Hotel entdeckt, das mich von den Fotos her sofort angesprochen hat:

Continue Reading

Mit Kleidergröße XXXL glücklich durchs Leben

Werbung w./Buchempfehlung. Dick, dünn, dürr, schlank, füllig, korpulent, drall, gut genährt, mollig, pummelig, adipös, vollschlank. Diese mehr oder weniger schmeichelhaften Worte werden oft genug missbraucht gebraucht, um einen Menschen zu beschreiben. Rita ist eine dürre Bohnenstange, Lisa eine dicke Kuh…

Richtig schlimm wird es, wenn mit dem Gewicht bzw. der Figur bestimmte Charaktereigenschaften verbunden werden. So sagt man sehr dünnen Frauen gerne nach, sie seien zickig. Dicken wird unterstellt, sie wären faul und träge. Das ist einfach nur gemein, und entspricht nicht der Wahrheit.

Continue Reading

Über das Alter spricht man nicht (mehr)

Vor einiger Zeit erreichte mich ein Newsletter von Walter Epp, der alias „Schreibsuchti“ auf seinem lesenswerten Schreibblog interessante Tipps rund um das Bloggen gibt. Im Newsletter empfahl Walter, sich als Blogger/in eine Nische zu suchen, statt einen „Bauchwarenladen“ zu betreiben. Die Zielgruppe der Leser sollte genau definiert und gezielt angesprochen werden.

Das klang einleuchtend, und ich habe mir daraufhin Gedanken über meinen Blog gemacht. Als Ü 50-Lady, so dachte ich mir, möchte ich hauptsächlich Frauen in meiner Altersgruppe ansprechen. Wenn man die Masse an Fashion- und Beauty-Blogs betrachtet, kann man die wenigen Ü 50-Blogs, die es gibt, durchaus als Nischenblogs bezeichnen.

Continue Reading

Im Winter nach Paris? Warum eigentlich nicht…

Ursprünglich war unser Städtetrip nach Paris im vergangenen September geplant. Aus familiären Gründen mussten wir unsere Reise aber leider verschieben. Da ich aus besagten „familiären Gründen“ endgültig kapiert hatte, dass man etwas, das man sich wünscht, nicht aufschieben sollte, musste schnell ein Ersatztermin her. Da der Urlaubsplan für Frühjahr/Sommer 2018 schon ziemlich belegt war, nutzten wir die Faschingstage für unseren Trip nach Paris. Eine eher unübliche Zeit für eine Städtereise.

Continue Reading

Adventsverlosung: The Winner is …

Hallo Ihr Lieben,

die Gewinnerin meiner Ü30-Blogger-Adventskalender-Verlosung steht fest. Der Gewinn, ein Kinogutschein für Zwei, geht nach Berlin, und zwar zu

Moppi

Herzlichen Glückwunsch, liebe Moppi. Ich wünsche dir viel Spaß im Kino und einen wunderschönen, spannenden Film.

Vielen lieben Dank an alle, die beim Gewinnspiel mitgemacht haben. Demnächst gibt es auf meinem Blog wieder etwas Schönes zu gewinnen. Damit du die Verlosung nicht verpasst, trage dich doch gleich rechts in den Mailverteiler ein.

Liebe Grüße

Birgit

Beitragsfoto: Timo-Klostermeier_pixelio.de

%d Bloggern gefällt das: