Meine Wohnwelt – Willkommen bei mir Zuhause!

Heute lade ich dich ein, einen Blick in meine private Wohnwelt zu werfen! Die Idee, dass wir mal nicht über Mode & Beauty berichten, sondern über darüber, wie wir wohnen und leben, hatte Sunny von den Ü 30-Bloggern.

Ich wohne mit meiner Tochter und meinem Hund Chipsi in einem kleinen, ländlichen Vorort von Heidelberg, umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern. Mitten in der Stadt zu leben hat sicher auch seine Vorteile, aber ich liebe nun mal die Ruhe und die Natur um mich herum.  Für mich ist das wie jeden Tag Urlaub!

Unser kleiner Ort am Fuße des Königstuhls liegt eingebettet von Wiesen und Wäldern.

Den Bauplatz für das Haus habe ich gekauft, als ich mit meiner Tochter Kristin im 9. Monat schwanger war. Meine beste Freundin und Ihr Mann hatten gerade das Nachbargrundstück erworben, und brachten mich auf die Idee, ich könnte doch nebenan bauen. Das Grundstück war tatsächlich zu verkaufen und da überlegte ich nicht lange! Meine Eltern und einige meiner Freunde haben mich für verrückt erklärt! Alleinerziehend, selbständig, mit kleinem Baby – und dann bauen?

Ich habe es durchgezogen und kurz vor Krissis 2. Geburtstag sind wir eingezogen! Das ist jetzt über 16 Jahre her! Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht! So lange hatte ich vorher noch nie an ein und demselben Ort gewohnt. In meinen jungen Jahren bin ich mindestens im 2-Jahres-Rythmus umgezogen. Dass ich doch noch mal so sesshaft werden sollte, hätte ich mir nie träumen lassen.

Wenn mein Partner und seine zwei Kids am Wochenende bei uns zu Besuch sind, ist Leben in der Bude. Aber schon in wenigen Monaten wird meine Tochter zum Studieren außer Haus gehen. Dann werde ich meine Wohnsituation neu überdenken. Ich finde, ein Haus oder eine Wohnung sollte zur jeweiligen Lebenssituation passen und einen nicht daran hindern, neue Schritte im Leben zu gehen. Sonst werden die Steine schnell zum Klotz am Bein.

Jetzt tritt ein und schau dich bei mir um:

Hier siehst du ein paar Impressionen von meinem Wohnzimmer. Die Wände sind derzeit noch cremefarben gestrichen. Ich habe diese beruhigende, sanfte Farbe in den letzten Jahren gebraucht, als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Jetzt wird es aber wieder Zeit für etwas mehr Power in Punkto Farbe. In den Faschingsferien greife ich zum Pinsel, und verpasse meinem Wohnzimmer einen neuen Anstrich. Drei Wände werden in „Cappuccino“-Braun gestrichen, die Wand mit dem Bücherregal erhält einen Anstrich in Burgunderrot. So ist zumindest der Plan …

Meine Küche beherbergt auch meinen Lieblingsplatz! An dem Bartischchen wurden schon unendlich viele nette Gespräche, aber auch heftige Diskussionen geführt. Wenn wir keine Gäste haben, frühstücken und essen wir hier. Wie man sieht ist in der Küche das sanfte Creme an den Wänden schon einem kräftigen Grauton gewichen. Das Tablett von IKEA durfte mit aufs Bild, wegen der frischen Farbe Greenery, die schon seit Jahren eine meiner Lieblings-Wohnfarben ist.

Hier siehst du Ausschnitte aus meinem Badezimmer. Die Bodenfliesen, das Mosaik und die Bordüren sind blau, eine Wohnfarbe, die ich eigentlich gar nicht mag. Ich weiß gar nicht, wie ich mir damals ein blaues Bad aussuchen konnte. Aber manchmal ist es halt so, dass man gerade eine bestimmte Farbe braucht und sich davon angezogen fühlt. So muss es damals wohl gewesen sein!

Als ich das Haus Anfang 2000 ausstattete, war der gemütliche Landhausstil mit Cotto, Holz und Mosaikfliesen gerade total angesagt. Und da ich damals als junge Mutter voll im Nestbau-Modus war, hat mich dieser Stil total angesprochen. Heute würde ich andere Materialien und Farbkonzepte wählen. Aber Wand- und Bodenfliesen lassen sich bekanntlich nicht so einfach auswechseln wie ein Kleid, das aus der Mode gekommen ist.

Das Kärtchen unten hängt an der Pinnwand am Küchenschrank! Das Sprüchlein erinnert mich daran, in Punkto Putzen auch mal alle neune gerade sein zu lassen. Es passt zu meiner Lebensphilosophie, dass nicht immer alles perfekt sein muss.

Früher habe ich Einladungen oder Verabredungen ausgeschlagen, weil ich noch „Putzen“ musste. Das passiert mir heute nicht mehr. Wenn ich die Wahl habe, etwas Schönes zu unternehmen oder zuhause sauber zu machen, entscheide ich mich immer für das erste! Die Staubmäuschen laufen einem ja nicht davon – leider!

Und da ich zugegebenermaßen nicht gerne putze, habe ich mir ein Helferlein ins Haus geholt: Robbie, den Saugroboter von Vorwerk. Der sorgt dafür, dass die Krümel auf dem Boden nicht überhand nehmen.

Ich gehören zu den Wohntypen, die mit etwas Staub und Krümeln auf dem Boden leben können. Mit einem Hund im Haus darf man da nicht zu penibel sein. Dafür  kann ich keine Unordnung und kein Durcheinander ertragen. Bei meiner Freundin ist es genau anders herum. Sie ist ständig am Saugen und Wischen, dafür liegt und steht bei ihr sehr viel rum. Ich würde sagen, sie wohnt inmitten eines liebevoll gestalteten Chaos. Ich würde mich auf Dauer von den vielen Kerzen, Vasen, Bilderrahmen, Blumentöpfchen etc. erschlagen fühlen. Sie wiederum würde in meinen spartanisch dekorierten Räumen seelisch verkümmern.

Die schönste Dekoration überhaupt für jeden Raum ist meiner Meinung nach ein frischer, bunter Blumenstrauß.

Ich mag es schlicht und verzichte gerne auf überflüssige Dinge, die nur rumstehen und keinen Zweck erfüllen. Ein paar Dekoteile, meist Erinnerungsstücke, habe ich trotzdem, und ein ziemlich volles Bücherregal. Da steht mal wieder Ausmisten an!

Vor einigen Jahren habe ich sämtliche kleine Topfpflanzen aus meinem Haus verbannt. Zum einen war ich ewig lang mit dem Gießen beschäftigt, zum anderen fand ich, dass sie Unruhe in die Räume brachten. Statt dessen habe ich jetzt einige wenige, große Pflanzen. Die Palme rechts im Foto darf nur zum Überwintern ins Wohnzimmer. Im Frühjahr kommt sie wieder raus auf die Terrasse.

So, das war mein kleiner Streifzug durch meine Wohnwelt. Ich freue mich, dass du mein Gast warst.

Lust auf weitere Geschichten und Impressionen rund um das Thema Wohnen? Dann lohnt sich ein Besuch bei  Sunny, Tina, HeidiClaudia und Fran. Weitere Bloggerinnen werden sich im Laufe des Februars auf Sunnys Blog verlinken! Es lohnt sich also, in ein paar Tagen nochmal bei Sunny vorbei zu schauen! Viel Spaß …

Welchen Wohnstil bevorzugst Du? Magst Du es gerne minimalistisch oder bist Du ein Dekofan? Welches sind deine Lieblingswohnfarben? Erzähl doch mal…

Liebe Grüße

Birgit

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26 Kommentare

  1. Hallo Ines,
    ich glaube daran, dass zum richtigen Zeitpunkt die richtigen, passenden Dinge auf einen zukommen, nach dem Motto:
    Wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf. Deshalb mache ich mir über mein zukünftiges Domizil noch keine Gedanken. Das wird sich ergeben, wenn es soweit ist.
    Liebe Grüße
    Birgit

  2. Hallo, schöner Post und tolle Bilder von deinem Zuhause. In meiner Küche habe ich auch eine Theke und das ist auch mein Lieblingsplatz wenn ich z.B. Kommentare schreibe 😉
    Blumen finde ich auch ganz toll und die gehören in jedes Zuhause dazu.
    Liebe Grüße
    Bo

  3. 🙂 Liebe Birgit,
    vielen Dank für den Streifzug durch Dein schönes Heim.
    Es wirkt wirklich sehr beruhigend, freundlich und hell.
    Und ich mag die Idee von frischen Schnittblumen (bin leider ein großer Blumenmörder). Und auf Deinem gemütlichen Sofa könnte ich es auch aushalten… 🙂
    Schöne Sonntag und liebe Grüße 🙂

  4. Schön, dass du mich auf meinem Blog besucht hast. Demnächst werden die hellen, beruhigenden Farben aber weichen müssen. Die Farbtöpfe stehen schon bereit!
    Liebe Grüße
    Birgit

  5. Ein schönes Haus hast Du. Das sieht sehr einladend aus. Ich mag auch Farbe an der Wand. Einige Wände sind weiß. Eine Wand im Schlafzimmer ist in einem ganz dunklen warmen Lila. Diese Farbe wirkt sehr beruhigend auf mich.

    Liebe Grüße Sabine

  6. Ich hatte auch einmal Lila als vorherrschende Farbe im Schlafzimmer. Zur Zeit ist es etwas zarter in rosa + creme gehalten. Aber wer weiß, vielleicht kommen die Schlafzimmerwände ja demnächst auch dran mit dem Umstyling!
    Liebe Grüße
    Birgit

  7. Liebe Birgit, Respekt dass Du das damals mit dem Haus gemacht hast. Hell und freundlich, mit viel Liebe zum Detail. Fürs Badezimmer ist blau doch eine naheliegende Farbe 😉 So ein Herz aus Massivholz war auch meins 🙂
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  8. Liebe Tina,
    ja, das mit dem Hausbau war schon ein bisschen verrückt und es war auch nicht immer einfach…
    Das Herz habe ich aus Österreich als Andenken mitgebracht.
    Liebe Grüße
    Birgit

  9. Schön sieht das bei Dir aus. Auch draußen, ich mags ja, wenns so ein bissal hügelig ist. Ist hier im südlichen münchner Raum leider nicht so. Aber ein 2 km rein in den Wald gehts dann schon richtig los mit dem Voralpenraum. Das Tor zu den Alpen.
    Mein Gäste WC ist übrigens auch in blau weiß gefließt. verflixt. DAs habe ich völlig vergessen.
    Dan spruch, „bei uns ist es so sauber, da kann man glatt vom Boden essen, findet man immer was“, den kenn ich auch.
    LG Sunny

  10. Hut ab – im neunten Monat mit dem Hausbau zu beginnen dürfte eine echte Herausforderung sein. Mir hat der Kauf schon gereicht… Bordeauxrot kann ich als Wandfarbe empfehlen, wir haben eine rote Wand im Schlafzimmer und ich liebe sie.
    Liebe Grüße
    Fran

  11. Hallo Fran,
    schön, dass du mich in der Farbwahl bestätigst. Ich habe nämlich noch ein paar Zweifel, ob Rot tatsächlich in das Zimmer passt.
    Ich werde es einfach ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Birgit

  12. Liebe Sunny,
    um die Lage in Alpennähe beneide ich dich wirklich sehr. Ich liebe die Berge, im Winter und im Sommer. Außerdem seid ihr schnell mal nach Italien gehupst, für uns ist das eine halbe Weltreise (naja, nicht ganz, aber für ein langes Wochenende dann doch zu weit).
    Herzliche Grüße
    Birgit

  13. Es sieht sehr schön bei dir aus, da würde ich auch einziehen… Ein blaues Bad finde ich gar nicht so schlecht. Da assoziert man gleich das Meer und das Wasser damit und es ist auch eine „saubere“ Farbe. Und du hast es ja sehr schön maritim dekoriert mit deinen Möwen. Unser Bad ist in einem gebrochenen Weißton, also nicht reinweiß, aber trotzdem hell und neutral. Je nachdem, welche Handtuchfarbe ich benutze, kriegt es jedes Mal ein anderes Gesicht. Einen Saugroboter habe ich auch, allerdings nicht den von Vorwerk, sondern den „Roomba“. Ein schöne Sache, obwohl er bei mir nicht den normalen Staubsauger ersetzt. Ich habe doch viele Teppiche und da muss ich manuell saugen.
    LG Eva

  14. Uih! Hut ab vor der Entscheidung damals im 9. Monat. Ich hätte mich das niemals getraut, aber Du bist ja glücklich damit geworden.

    Vielen Dank auch für die Einblicke. Dein und meine Wohnphilosophie sind glaube ich sehr verschieden. Finde ich sehr spannend, was man bei Sunnys Blogparade alles so zu lesen und sehen bekommt. 🙂

    LG
    Gunda

  15. @Gunda
    Ja, ich bin im Nachhinein froh, dass ich das mit dem Bauen gewagt habe. Aber es war manchmal gar nicht leicht, und ich hatte zwischendurch auch schwere Zeiten…
    ich war auch total begeistert von der Blogparade! War echt total interessant…
    Liebe Grüße
    Birgit

  16. Liebe Eva,
    ein cremefarbenes Bad würde mir auch sehr gefallen. Ich liebe die Abwechslung, und Handtücher und ein bissl Deko ist schnell mal ausgewechselt.

    Der Saugroboter funktioniert bei mir prima, weil ich keine Teppiche habe. Nicht, weil ich keine mag, sondern weil mein Hund sich immer auf den Teppichen gewälzt hat. Irgendwann haben die dann fürchterlich gemuffelt, und ich mußte sie entsorgen. Wenn Chipsi mal nicht mehr ist, werde ich mir wieder Teppiche zulegen.
    Liebe Grüße
    Birgit

  17. Wunderschön!!! Eine sehr schöner Einblick, vielen Dank!So schön hell und stilvoll gestaltet, Glückwunsch!
    Du hast es wirklich super geschafft!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  18. Schön, hell und freundlich wohnst Du und dann noch mit so einer herrlichen Aussicht. Das war eine gute Entscheidung damals.
    Ich finde den Terrakotta-Boden und die Mosaikfliesen zeitlos schön.
    Lieben Gruß
    Sabine

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