Nachhaltigkeit im Badezimmer – ü 30 Blogger BLOGPARADE

(unbezahlte Werbung/Produktempfehlungen). Die Konzentration von Mikroplastik in den Gewässern und Meeren steigt stetig. Auch im menschlichen Körper lässt es sich nachweisen. Allein in Deutschland gelangen jährlich 977 Tonnen Mikroplastik und knapp 47.000 Tonnen flüssige Polymere aus Kosmetik- und Reinigunsprodukten ins Abwasser (Quelle: Nabu).

Es liegt aber in unserer Macht als Verbraucherinnen, die Hersteller zum Umdenken zu bewegen. Einfach, indem wir keine Produkte kaufen, die Mikroplastik, Silikon oder flüssige Polymere enthalten. Da diese Stoffe in fast allen konventionellen Kosmetikprodukten zu finden sind, ist es eine Überlegung Wert, komplett auf zertifizierte Natur- oder Biokosmetik umzusteigen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das gar nicht so einfach ist. Wir alle haben ja so unsere Lieblingsprodukte, auf die wir ungern verzichten möchten, obwohl sie umwelt- und manchmal sogar gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Das Angebot an Biokosmetik ist mittlerweile aber so groß, dass man ganz bestimmt eine perfekte Alternative finden wird.

Der Umstieg auf Biokosmetik und -Reinigungsmittel gelingt am besten, wenn man nach und nach die aufgebrauchten Produkte austauscht. Wir alle neigen ja dazu, aus Gewohnheit immer zu den gleichen oder ähnlichen Produkten zu greifen. Dabei kann es so viel Spaß machen, die alten Trampelpfade zu verlassen, und Neues auszuprobieren. Nicht nur in Punkto Kosmetikartikel-Kauf…

Neben den bedenklichen Inhaltsstoffen stellen die Fläschchen, Tuben und Tiegel, in denen unsere Kosmetika verpackt ist, ein großes Umweltproblem dar. Leider sind es insbesondere wir Frauen, die mit unseren zahlreichen Kosmetik- und Pflegeprodukten riesige Mengen an Verpackungsmüll produzieren.

Aufwändige, optisch ansprechende Verpackungen sind ein wichtiges Marketinginstrument der Kosmetikfirmen, welches die Kundin zum Kauf des Produkts animieren soll. Auf die Umwelt wird hierbei leider oftmals keine Rücksicht genommen. Obwohl man fairerweise sagen muss, dass sich in dieser Beziehung schon einiges zum Guten hin gewendet hat. Seit dem 1. Januar 2019 gilt bei uns ein neues Verpackungsgesetz, und einige Hersteller sind bereits dazu übergegangen, ihre Plastikverpackungen zu überarbeiten (z. B. die Foliendicke zu reduzieren) oder nach Alternativen zu suchen.

Dennoch ist der beste Müll der, den wir erst gar nicht produzieren. Es gibt mittlerweile sehr viele umweltfreundliche Alternativen zu konventionell verpackten Produkten. Hiervon möchte ich euch einige vorstellen:

Diese Kosmetikartikel produzieren keinen oder nur wenig Verpackungsmüll:

Zirka 30 (Plastik-)Flaschen Shampoo verbraucht eine 4-köpfige Familie pro Jahr. Hinzu kommen die Plastiktuben, Tiegel und Fläschchen für Spülungen, Conditioner und Haarpackungen. Das entspricht etwa einer Badewannen voll mit Plastikmüll. Allein für die Haarpflege!

Eine plastikfreie und müllsparende Alternative sind Haarseifen und Conditioner, die man am Stück kaufen kann. Die Auswahl ist mittlerweile sehr groß. Du bekommst sie in jeder Drogerie oder im Bioladen. Conditioner in fester Form habe ich bisher nur bei Lush entdeckt.

In dem Jutesäckchen kann das Seifenstück nach Gebrauch aufbewahrt werden, ideal auf Reisen. Ist man nur mit Handgepäck via Flugzeug unterwegs, kann Haarseife (platzsparend) mitgenommen werden, Shampoo (Flüssigkeit!) nicht.

Wenn dir Seife zum Haarewaschen nicht geheuer ist, dann probiere doch einmal folgendes, natürliches Mittel aus:  Lavaerde. Das Pulver wird einfach mit Wasser angerührt, und kann vielfältig anwendet werden: Zur Haarreinigung und -pflege , als Gesichtsmaske (hilft gegen Hautunreinheiten), als Pickel-Paste (trocknet Pickel über Nacht aus) und als Duschgel-Ersatz (ph-neutral). Mein Lieblingsprodukt ist das Lavaerde-Ghassoul-Pulver von LT Naturprodukte. Damit kannst du deine Haare chemie- und seifenfrei reinigen. Allerdings ist das Pulver nicht für die schnelle Wäsche geeignet, denn die angerührte Mischung muss ca. 10 Minuten im Haar einwirken, bevor es ausgespült wird. Der Effekt ist dafür super: glänzende, seidige Haare. Kleiner Wermutstropfen: Das Pulver wird in einer Folientüte geliefert, die jedoch wesentlich weniger Müll verursacht, als eine Kunststoff-Shampooflasche.

Tipp: Damit die mit Seife gewaschenen Haare schön glänzen und von eventuellen Kalkresten befreit werden, sollte man sie ab und zu mit einer sogenannten „sauren Rinse“ spülen. Diese kannst du ganz einfach selbst herstellen: 1 Liter kaltes Wasser wird mit 1 bis maximal 3 Esslöffeln Apfelessig gemischt. Fertig! (Keine Essigessenz benutzen).

Bei LT Naturprodukte (siehe oben) gibt es eine fertige saure Rinse, die aus Zitronen- und Limettensaft sowie ätherischen Ölen besteht, und die Haare nicht nur pflegt, sondern auch gut riechen lässt.

Auch Zahnbürsten verursachen eine große Menge an Verpackungs- und Plastikmüll. Geht man davon aus, dass jede Zahnbürste, wie empfohlen, zirka alle 2 bis 3 Monate ausgetauscht wird, verbraucht eine 4-köpfige Familie 16 bis 24 Stück jährlich. Die Bürsten selbst, aber auch die Verpackungen, lassen den Müllberg weiter anwachsen.

Die Dentatabs sind in einer kleinen Papiertüte verpackt und ersetzen die Zahnpastatube aus Kunstststoff (DM).

Eine Alternative hierzu sind Zahnbürsten aus Naturmaterialien, wie Bambus oder Holz. Erhältlich sind sie in jedem Drogeriemarkt, im Bioladen oder in Online-Shops, z. B. bei Amazon. Die umweltfreundlichen Bürsten haben manchmal gar keine Umverpackung oder sind in kleinen Kartons verpackt, so dass kein Plastikmüll anfällt.

Die meisten Gesichtsreinigungsprodukte (Schaum, Gel etc.) sind in Kunststofflaschen verpackt. Als Alternative kannst du überlegen, auf ein seifenfreies Waschstück (z.B. von Eucerin, La Roche Posay, Eubos etc.) zurückzugreifen. Die ergiebigen Waschstücke sind meistens in kleinen Kartons verpackt, die über den Papiermüll (Grüner Punkt) entsorgt werden.

Eine noch bessere Alternative sind Mikrofasertücher, mit denen man sich ganz ohne Zusatz von Reinigungsmitteln waschen und sogar komplett abschminken kann. Mein Favorit sind die Mikrofasertücher mit Silberionen von Beyer & Söhne. Ich benutze ein sehr deckendes Make-Up, und sogar dieses lässt sich rückstandsfrei ausschließlich mit Wasser und dem Tuch entfernen.

Eine einfache Maßnahme zur Müllvermeidung ist es, Flüssigseife durch ein Seifenstück zu ersetzen. Flüssigseife ist vorwiegend in Kunststoff-Flaschen verpackt. Auch die Nachfüllpackungen sind aus Kunststoff. Die Auswahl an Seifenstücken ist schier unendlich. Ich kaufe meine am liebsten im örtlichen Bioladen. Mittlerweile benutze ich sogar statt Duschgel eine pflegende, schwarze Ganzkörperseife (Dudu Osun). Duschgeltuben und-flaschen spare ich somit vollständig ein.

Wer gerne einmal ein Vollbad nimmt, kann statt Badeschaum aus der Plastikflasche Badekugeln benutzen. Die gibt es sogar unverpackt zu kaufen, z.B. bei Lush oder im Bioladen.

Das waren nur einige Beispiele, wie du durch einfache Maßnahmen Verpackungsmüll im Badezimmer reduzieren kannst. Mit Freude stelle ich fest, dass es nach und nach immer mehr neue Produkte gibt, die ohne Kunststoff-Verpackungen auskommen. Nimm dir doch einfach einmal etwas Zeit für den nächsten Drogeriebesuch, und stöbere in Ruhe die Regale durch. Oder schaue dich in einem gut sortierten Bioladen um und informiere dich über das dortige Angebot. Auch ein kleiner Abstecher in einen Unverpacktladen (mittlerweile fast in allen größeren Städten zu finden) kann dir eine ganz neue Produktwelt eröffnen. Glaub mir, es macht Spaß und ist unheimlich spannend, neue, innovative und umweltverträgliche Produkte zu entdecken und auszuprobieren.

Hier noch einige Tipps, wie Du den Verpackungsmüll im Badezimmer reduzieren kannst:

Tipp 1 – Nur das wirklich Notwendige kaufen

Allen voran sollten wir überlegen, ob wir wirklich all die Kosmetik- und Pflegeartikel brauchen, die sich so in unseren Badezimmern ansammeln. Meist haben wir von allem viel zu viel, und können die Produkte kaum aufbrauchen: Haarspülungen, Gesichtsmasken, Peelings, Bodylotions, Handcreme, Fusscreme, Nagellacke, Lippenstifte und Lidschatten in zig Farben etc.

Wenn man sich auf das Wesentliche beschränkt, vermeidet man, dass der Müllberg weiter wächst, und spart dabei auch noch Platz im Badregal und einiges an Geld.  Weniger kaufen bedeutet automatisch, weniger Müll zu produzieren. Der beste Tipp überhaupt!

Tipp 2 – Auf Einmalrasierer und Damen-Rasierschaum verzichten!

Eine sinnvolle Alternative sind Nassrasierer aus Metall oder Holz (z. B. hier erhältich) bei denen lediglich bei Bedarf die Klinge ausgetauscht wird. Und statt dem fertigen Rasierschaum aus der Pumpspraydose einfach (Rasier-)Seife aufschäumen.  Die gibt es in jedem Drogeriemarkt. Es gibt auch Rasierseifen extra für Damen, die etwas feiner duften, als die für Männer (google einfach einmal nach „Rasierseife für Damen“).

Tipp 3 – Statt Wattepads waschbare Pads aus (Bio-)Baumwolle verwenden.

Die wiederverwendbaren Abschminkpads werden meist in größeren Sets und mit einem Wäschesäckchen geliefert. Darin kann man die gebrauchten Pads sammeln und dann komplett mit Säckchen in die Waschmaschine geben (60 Grad-Wäsche). Plastikfrei verpackte Sets (10 Stück + Jute-Wäschesäckchen) sind z. B. bei naturehome.de erhältlich.

Tipp 4 – Auf Kosmetiktücher ganz verzichten.

Die Herstellung von Papier-Kosmetiktüchern stellt durch den hohen Verbrauch an Holz, Wasser und Energie eine starke Umweltbelastung dar. Meistens kann man statt einem Papier-Kosmetiktuch ein Baumwollpad (siehe oben) oder ein Handtuch benutzen. Als ich einmal versäumt hatte, rechtzeitig neue Kosmetiktücher zu kaufen, habe ich gemerkt, dass ich sie eigentlich gar nicht brauche und gut ohne auskommen kann.

Tipp 5 – Recycling-Toilettenpapier benutzen.

Achte hierbei aber unbedingt auf das Siegel „Blauer Engel“. Denn nur so ist gewährleistet, dass das Recycling-Papier aus 100 % Altpapier besteht und bei der Herstellung keine umweltbedenklichen Chemikalien eingesetzt wurden.

Tipp 6 – Verzichte auf den Kauf von Reisegrößen.

In jedem Drogeriemarkt kann man viele Produkte auch in Reisegröße kaufen. Auch diverse Kosmetikhersteller bieten Reisesets mit kleinen Fläschchen und Mini-Cremedosen an. Diese Behälter mit nur wenig Inhalt verursachen überdurchschnittlich viel Plastikmüll. Für den Urlaub füllt man sich am besten die benötigten Produkte in extra dafür erhältliche, wiederverwendbare Behälter ab. Oder man hebt die einmal gekauften Reisegrößen-Fläschen auf und befüllt sie bei Bedarf wieder neu. Das macht ein bisschen Arbeit (reinigen), zahlt sich aber für die Umwelt aus.

Prinzipiell gilt zu sagen, dass es besser ist, seine Produkte in größeren Behältern, als in kleineren zu kaufen. Duschgel oder Shampoo in einer Literflasche (z. B. von Sante Family) verursacht weniger Müll, als 4 kleine zu je 250 ml.

Tipp 7 – Richtige Mülltrennung fängt schon im Badezimmer an.

Produkte, die aus mehreren Werkstoffen bestehen, sind besonders schwer zu recyceln. In der Mülldeponie können die Maschinen diese nicht zuordnen und entsprechend sortieren. Diese Mischprodukte werden dann verbrannt, anstatt recycelt zu werden. Bei den meisten Kosmetik- und Pflegeprodukten setzt sich die Verpackung aus verschiedenen Stoffen zusammen: Das Fläschchen ist aus Kunststoff, der Verschluss aus Leichtmetall. Die Zahnbürstenverpackung besteht aus Pappe und Kunststofffolie, der Cremetiegel aus Glas hat einen Deckel aus Kunststoff…

Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Teile voneinander zu trennen, bevor man sie in die Mülltonne gibt. So kann die Sortiermaschine in der Deponie ihre Arbeit anständig erledigen. Übrigens: Sortiermaschinen können schwarzen Kunststoff (kommt oft bei Herrenkosmetik zum Einsatz) nicht erkennen. Das Recycling fällt hier leider komplett flach. Deshalb am besten ganz auf den Kauf verzichten.

Damit wir und unsere Erde nicht im Müll ersticken, sollten wir sofort und konsequent handeln. Es ist wichtig, dass Jede/r mitmacht. Auch kleine Verbesserungen machen in der Summe viel aus und sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Weitere interessante Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit findest du bei den anderen Teilnehmerinnen der ü 30 Blogger BLOGPARADE. Komm gucken und lasse dich inspirieren…

Bei der Blogparade mitmachen kann übrigens jede/r Blogger/in. Deinen Beitrag (gerne auch schon älter, jedoch bitte passend zum Thema) kannst du noch bis zum 25.08.2019 auf der Website der ü30 Blogger verlinken.

Herzlichen Dank für dein Interesse und für deinen Besuch auf meinem Blog.

♥ Birgit

Hinweis zum Thema Werbung: Die rein als Beispiel vorgestellten Produkte benutze ich persönlich. Ich habe alle selbst gekauft und bezahlt. Mit keinem der erwähnten Firmen und Herstellern habe ich eine Kooperation und bekomme weder ein Honorar noch eine sonstige Vergütungen für die Veröffentlichung der Fotos. Alle Links dienen lediglich zu deiner Information. 

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16 comments

  1. Liebe Birgit, erstmal danke für deinen Beitrag zur Blogparade, Freut mich 🙂
    Ich weiß noch wie geschockt ich war, als ich das erste Mal über Mikroplastik gelesen habe, Ich konnte irgendwie gar nicht glauben, dass man sowas produziert. Mittlerweile sind aus diesem Grund und weiteren viele Kosmetikmarken aus meinem Bad komplett verschwunden.
    Und ich gucke weiterhin wo Potential besteht.
    Viele Grüße Ela

  2. Supertoller Post mit richtig tollen Tipps Birgit. Klasse dass Du schon so viel umsetzt. Ich brauche immer weniger Produkte je älter ich werde, beschränke mich auf das Wesentliche weil mir die vollen Badschränke auf den Zeiger gehen. Überall Zeug. Und es ist genau wie mit vielen Produkten, nur hab ich mehr Platz und spare Zeit mit meinen wenigen.
    Sarahs Liebster verwendet Stofftaschentücher und ich finde das ganz zauberhaft 🙂 Tücher gibt es in meinem Bad nicht, dafür Waschlappen aus Frottee. Da ich elektrisch putze müsste ich tatsächlich mal schauen ob es die Aufsätze schon in Holz gibt. Daür werde ich gleich mal Ecosia bemühen 😉
    Einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  3. Liebe Tina, da ich gerne und oft verreise (und das leider, da es nicht anders geht, oftmals zu Lasten der Ökobilanz), achte ich an anderer Stelle ganz besonders darauf, mich umweltbewusst zu verhalten. Deshalb suche ich laufend nach Alternativen, nicht nur im Bad, sondern in allen Bereichen, auch in meiner Firma.
    Liebe Grüße
    Birgit

  4. Liebe Ela, danke dir für dieses wichtige Thema für die Blogparade. Ja, ich bin der Meinung, dass wir Verbraucherinnen alle Produkte boykottieren sollten, die Mikroplastik, Silikone und sonstige umweltschädliche Stoffe enthalten.
    Herzliche Grüße
    Birgit

  5. 🙂 Liebe Birgit,
    danke für Deinen ausführlichen Beitrag zum Thema Vermeidung von Microplastik. Das ist wirklich erschreckend,
    Mit den Holzzahnbürsten – zumindest mit denen, die ich bisher getestet habe – konnte ich nichts anfangen. Ich fand schon das Gefühl von Holz im Mund fürchterlich. Die Borsten haben mir ebenso wenig zugesagt. Aber ich bin mir sicher, dass es eines Tages auch für mich passende Exemplare geben wird.
    Ich kaufe sehr gern Reisegrößen – in erster Linie solche, die ich wieder befüllen kann. Manchmal auch erst am Reiseort, wenn ich etwas Zuhause vergessen habe. Aber ich verstehe, was Du sagen willst. Da gebe ich Dir recht.
    Grundsätzlich glaube ich auch, dass wir mit kleinen Schritten – wenn wir alle mitmachen – auch etwas erreichen können.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    Claudia 🙂

  6. Das sind ja wirklich eine ganze Menge, sogar „hardcore“ Tipps dabei.
    Bei meiner Zahnpflege will ich (zumindest vorerst) keine Kompromisse machen. Ich scanne Zahnpaste und Umverpackung halt immer bei Replace Plastic ein. Die kurzen Aufsätze ließen sich durchaus auch in Papiersachets verpacken.
    Rasieren tu ich gar nicht. Ich epiliere und mein Mann nimmt in der Tat Rasierhobel und Seife zum aufschäumen.
    BG Sunny

  7. Liebe Birgit, tolle Tipps! Festes Shampoo kenne ich schon, aber einen festen Conditioner hab ich noch nie gesehen, Danke, werd mal bei Lush reinschauen! Mikroplastik in Kosmetik, sogar im Wasser, schockierte mich auch, als ich zum 1. Mal davon hörte…
    Jedenfalls kann man gerade im Bereich Kosmetik sehr viel machen, und der „angenehme Nebeneffekt“ ist der, dass diese sowieso viel besser für Haut und Haare ist! Also eine win-win-Situation!
    Toller Post!
    Liebe Grüße, Maren

  8. Liebe Maren,
    da hast du Recht. Nicht nur für die Umwelt sind gesunde Produkte gut, sondern auch für uns selbst.
    Herzliche Grüße
    Birgit

  9. Hallo Sunny,
    oje, Hardcore? Das fällt mir gar nicht auf, weil diese Maßnahmen für mich schon zu etwas Alltäglichem geworden sind.
    Für mich sehr gut praktikabel. Aber man muss ja nicht alles ändern, was möglich ist. Es muss auch zum eigenen Leben
    passen.
    Liebe Grüße
    Birgit

  10. Liebe Claudia,
    vielleicht wären Zahnbürsten aus Bambus besser für dich geeignet? Sie sind meistens sehr glatt, und fühlen sich eher an wie Kunststoff als wie Holz. Mich stört das Holz im Mund nicht, gewöhnungsbedürftig waren eher die DentaTabs :). Ein guter Kompromiss sind Kunststoff-Zahnbürsten, deren Aufsätze gewechselt werden können. Den Griff kann man ganz lange benutzen,so dass sich der Plastikmüll reduziert.Die gibt es u. a. auch im Bioladen.
    Herzliche Grüße
    Birgit

  11. Viele und nützliche Tipps liebe Birgit. Waschbare Pads zum Abschminken werde ich mir auf jeden Fall noch besorgen. Die sind auf fürs Gesichtswasser gut zu gebrauchen.

    Liebe Grüße Sabine

  12. Ein gut recherchierter und super gut präsentierter Beitrag zu einem sehr umfangreichen und wichtigen Thema! .Vielen Dank für die Tipps!
    Ich werde jeden Tipp noch einmal in Ruhe lesen, um einige in meinem täglichen Leben hinzuzufügen!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  13. Vielen Dank für deine vielen Tipps! Den Conditioner von Lush sollte ich einmal ausprobieren, denn im Moment nutze ich ein Leave-In von John Frieda. Und das ist ganz fürchterlich verpackt. Auch bei vielen anderen Dingen stimme ich dir zu, zum Beispiel bei den Reisegrößen. Aber bei den Zahnbürsten bin ich anderer Meinung. Denn gerade Bambus ist aus mehreren Gründen keine Alternative. Meistens bestehen solche Produkte aus mehreren Lagen Bambus, die miteinander verklebt werden.
    LG
    Sabienes

  14. Danke dir für die tollen Empfehlungen, genau solche wirklich nachhaltigen Beautyprodukte habe ich gesucht! Ich bin schon auf natürliche Nahrungsergänzungsmittel wie OPC umgestiegen und habe schon alle Cremes aussortiert, weil ich diese ganze Chemie-Produktion nicht mehr mittragen wollte. Ich werde auf jeden Fall durch deine Empfehlungen stöbern und einen Großeinkauf machen. Ich danke dir vielmals für deine Mühe!

    Alles liebe für Dich!
    Nicola

  15. Tolle Sachen, die Du hier empfiehlst. Ich gebe zu, in diese Richtung habe ich bisher noch nicht wirklich gedacht. Werde aber in Zukunft bei der Wahl meiner Produkte darauf achten, und dies auch bei der nächsten Maniküre ansprechen

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