Traumhotel am Persischen Golf: Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah

Werbung w./Namensnennung.  Städtereisen sind meistens ziemlich anstrengend. Deshalb wollten wir im Anschluss an unseren Abu Dhabi/Dubai-Trip mit straffem Sightseeing-Programm noch ein paar Tage am Meer ausspannen. Eine super Location hierfür war das exklusive 5-Sterne-Hotel Waldorf Astoria Ras al Khaimah.

Das beeindruckende Luxushotel befindet sich ca. 1 Stunde vom Dubai International Airport entfernt. Das Emirat Ras al Khaimah, eines der kleineren, souveränen Provinzen der Vereinigten Arabischen Emirate, liegt am Persischen Golf. Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah befindet außerhalb der Stadt, die touristisch noch nicht von großer Bedeutung ist und auch nicht ganz so viel zu bieten hat.

Das Hotel mit zirka 350 Zimmern ist im Stil eines arabischen Palasts gebaut. 

Die riesige Lobby ist das Herzstück des Hotels. Von hier aus gelangt man auf eine herrliche Terrasse mit Blick in die Gartenanlage und aufs Meer.

Foto links: Die schier endlosen Flure, die zu den Zimmern führen. Foto mitte: Rolltreppen in der Hotellobby habe ich erstmals in Dubai im Burji-al-Arab gesehen. Und hier gab es auch welche… Das bernsteinfarbene Marmor der Fußböden wirkt sehr edel.

Blick von unserem Wohngeschoss nach unten in die Lobby. Da kann einem leicht schwindelig werden.

Hier kann man bei chilliger Pianomusik einen Kaffee trinken oder einfach die ruhige, entspannte Atmosphäre des Hotels genießen.

Die Zimmer sind der Hammer! Unseres war zirka 90 m² groß, mit riesigem Schlafbereich, optisch abgeteiltem Wohnbereich, Ankleidezimmer, Luxusbad und großem Balkon. In anderen Hotels würde man Suite dazu sagen, aber hier war es „nur“ ein Doppelzimmer. Suiten gibt es auch, die sind dann noch großer und noch luxuriöser (und teurer…).

Wir hatten ein Zimmer mit seitlichem Meerblick. Wenn man ein Zimmer auf dieser Seite bucht, dann sollte es unbedingt in einem der oberen Stockwerke liegen.  Unterhalb der Balkone befindet sich ein Gebäude, in welchem die Klimaanlage untergebracht ist. Die Lüftungsgeräusche drangen, glücklicherweise nur gedämpft, bis hoch auf unseren Balkon im 6. Stock. Beim Schlafen hat es nicht gestört, denn da lässt man die Fenster zu, sonst funktioniert die Klimaanlage nicht. Und bei nächtlichen 35 Grad möchte man nicht wirklich auf die kühle Brise aus der Klimaanlage verzichten.

Nachts war das ganze Hotel wundervoll beleuchtet. Es war herrlich, vor dem Schlafengehen noch ein Weilchen draußen zu sitzen und den Tag ausklingen zu lassen.

Das Frühstück und das Buffett-Abendessen konnte man auf Wunsch auf der Terrasse mit Blick in die Grünanlage und über das glitzernde Wasserbecken einnehmen. Viele Gäste bevorzugten, innen im Restaurant zu essen, vermutlich wegen der Hitze. Morgens hatten wir bereits über 30 Grad, was mir gar nichts ausmacht. Solange ich nicht arbeiten muss…

Dass sowohl das Frühstücks- als auch das Abendbuffett erste Sahne war, muss ich vermutlich nicht extra erwähnen. Die Auswahl an lokalen und internationalen Speisen war so groß, dass ich mich kaum entscheiden konnte. Obwohl ich eigentlich kaum Süßes esse, habe ich hier sogar am riesigen Nachspeisen-Buffet zugeschlagen.

Das Abendessen im Buffett-Restaurant kostet stolze 400 Dirham, umgerechnet sind das zirka 100,– EUR pro Person. Ohne Getränke, versteht sich. Für das, was angeboten wird, ist der Preis angemessen. Im Hotel gibt außerdem noch mehrere Spezialitäten-Restaurants, u.a. ein Steakhaus, ein japanisches Restaurant und eines mit arabischer Küche.

Was wäre ein Luxushotel ohne herrliche Poolanlage? Hier siehst du den großen Family-Pool. Wir haben uns einen Platz in einem der schattigen Pavillions gesucht. Die Poolboys kamen mehrmals am Tag vorbei, und haben die Gäste mit eiskaltem Mineralwasser und Eis am Stil versorgt. Auf Kosten des Hauses. Das nennt man einen tollen Service…


Das Hotel verfügt über einen weitläufigen Privatstrand mit weichem, feinen Sand. Das Ufer fällt ganz flach ins Meer ab, und der Wellengang war auch nicht sehr stark. Und das Wasser: herrlich warm! Ich mag kein kaltes Wasser (zumindest nicht zum Baden), also war es für mich genau das Richtige.

Im Schatten der großen Palmen und Sonnenschirme lässt es sich gut aushalten. Am Stand stehen den Hotelgästen ausreichend Liegen zur Verfügung, so dass man immer ein schattiges (oder sonniges) Plätzchen mit Blick auf das Meer findet.



Am Strand kann man Boote und Surfbretter leihen. Leider kann man keinen ausgedehnten Strandspaziergang machen, denn nach ca. 400 m beginnt der Privatstrand des Nachbarhotels.

Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah ist sehr groß, aber die Gäste verlieren sich in der weitläufigen Hotelanlage. Wir waren unter der Woche dort, und das Hotel war nicht voll belegt. Man sagte uns, dass am Wochenende viel mehr los wäre. Dann kämen die reichen Araber mit ihren Familien (neben dem Hotel gibt es einen Hubschrauberlandeplatz!) und würden die Hotelanlage in Beschlag nehmen.

Einen Golfplatz gibt es natürlich auch. Gespielt hat dort aber keiner, was mich nicht wundert. Bei den Temperaturen!

Zirka 15 Gehminuten entfernt gibt es eine kleine, aber unspektakuläre Mall mit Geschäften und Schnellrestaurants. In dem gegenüberliegenden Hotelkomplex, den man oben rechts im Foto sieht, befindet sich eine nette Sportsbar. Dort wird Alkohol ausgeschenkt, was in den Emiraten nicht selbstverständlich ist. Im Waldorf Astoria Ras Al Khaimah kann man in den Hotelbars natürlich auch Cocktails, Wein und Bier bekommen. Allerdings nicht während des Ramadans. Dann sind die Vorschriften, auch in Punkto Kleidung und Essen (vor Sonnenuntergang gibt es nur Kleinigkeiten) sehr streng. Sogar im Luxushotel.

Wir waren insgesamt 4 Tage dort, und das hat auch völlig gereicht. 4 Tage Luxusluft schnuppern und Faulenzen am Pool ist super, danach wäre es mir aber langweilig geworden. Um viel zu unternehmen ist es im Mai schon zu heiß. Wir hatten Glück, denn es war mit um die 36 Grad tagsüber noch relativ „kühl“. Im Mai muss man hier schon mal mit Temperaturen von über 40 Grad rechnen.

Das Hotel bietet verschiedene Touren und Ausflüge an, z.B. Wüstensafaris, Touren mit dem Quad durch die Wüste, Bootsfahren und sogar Rundflüge mit dem Heißluftballon. Wir haben eine Jeeptour durch die Dünen mitgemacht, mit Abendessen und Showprogramm in einem Wüstencamp. Klar war das ziemlich tourimäßig, aber Spaß gemacht hat es trotzdem.

Wahnsinn, wie die einheimischen Fahrer durch die Dünen brettern. Mir hat das nichts ausgemacht, aber einem unserer Mitfahrer wurde es total schlecht. Deshalb musste unser Fahrer dann langsam machen. Schade…


Ein Ritt auf dem Kamel gehört in der Wüste natürlich auch dazu.

Das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah ist ideal, wenn man nach einem Dubai-Trip noch ein paar Tage relaxen möchte. Für einen reinen Badurlaub würde ich es nicht empfehlen. Es ist doch etwas abseits und die Umgebung ist ziemlich karg und unwirtlich. Da gibt es sicherlich schönere Urlaubsdestinationen, z.B. im benachbarten Oman.

Man erreicht das Hotel mit einem Leihwagen (das Parken am Hotel ist kostenfrei) oder beauftragt einen privaten Shuttleservice. Der Transfer kostet ca. EUR 50,– pro Fahrt.

Buchen kann man das Waldorf Astoria Ras Al Khaimah über alle gängigen Hotelportale (Preise vergleichen lohnt sich wie immer). Je nach Reisezeit kosten 4 Übernachtungen (MO bis FR) ab ca. EUR 750,– für ein Classic-Doppelzimmer (2 Personen).

Weitere Infos über das Luxushotel am Persischen Golf findest du auf der offiziellen Hotelseite.

Mit diesem kleinen Urlaubsrückblick verabschiede ich mich für ein paar Tage vom Bloggen. Dreimal darfst du raten, warum? Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub…

Psst… es geht nach Marrakesch…

Herzliche Grüße

Birgit

Wie vom Gesetzgeber verlangt, deklariere ich diesen Beitrag als Werbung, da ich den Hotelnamen nenne. Ich bekomme hierfür kein Honorar, und stehe auch in keiner Geschäftsbeziehung zum Waldorf Astoria Ras Al Khaimah. Die Übernachtung habe ich selbst bezahlt (leider :)). 

4 comments

  1. Sehr schön! Dubai und die Emirate sind unglaublich reich und schick. Ich stell mir das alles vor wie in Sex and the City – der Film. Auf Deinen Fotos sieht’s echt genauso aus. Bisher war ich nur in Abu Dhabi am Flughafen 😀 auf der Durchreise…
    Auf Marrakesch bin ich sehr gespannt! Das muss unglaublich schön sein!
    Liebe Grüße, maren

  2. Liebe Maren, ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich Sex and the City nie geguckt habe. Ich vermute aber, dass es im schicken, hippen New York nochmal ganz anders zugeht.

    Ich bin gerade in Marrakesch und weiß noch gar nicht so recht, was ich davon halten soll. Ist alles so anders, laut, trubelig, unglaublich heiß, staubig und trotzdem wunderschön…
    herzliche Grüße
    Birgit

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